Mauthausen (7a / 7c)

Am 21. Juni besuchten wir, die Klassen 7a und 7c, mit unserer Geschichtelehrerin R. Krimbacher-Grafl und unserem Geschichtelehrer R. Roeske die Gedenkstätte Mauthausen, einen Ort, der als Synonym für Tod und Schrecken der Naziherrschaft gilt.

Im Anschluss einige Gedanken von Schülerinnen und Schülern:

Tom S.: Am Mittwoch besuchte ich mit meiner Klasse das Konzentrationslager/Vernichtungslager Mauthausen.  Von dieser Erfahrung werde ich viele Gedanken und Eindrücke nicht mehr vergessen,  vor allem den Raum der Namen. Beinahe alle Menschen, die ihr Leben hier lassen mussten, sind hier aufgelistet. Sehr atmosphärisch und eindrucksvoll.

Sophie B.: Der Besuch war ein Schock und hat mich nicht nur sehr traurig gestimmt, sondern auch sehr wütend. Am meisten Angst hatte ich aber nicht vor den Verbrennungsöfen und der Gaskammer, sondern vor der Vorstellung, dass es so viele Menschen gegeben hat/geben kann, die solch grausame Dinge übers Herz bringen können. Daher ist es umso wichtiger, dass keiner und keine so etwas vergisst.

Julia W.: Sehr erschreckend, ich habe mir nicht gedacht, dass Außenstehende genau sehen konnten, wie die Häftlinge im Steinbruch umkamen. Außerdem kann ich immer noch nicht begreifen, dass die Bewohner von Mauthausen nichts gegen dieses KZ  gemacht haben.

Maria B.: Sich intensiv mit dem Grauen der Vergangenheit auseinanderzusetzen, verhindert, sich in einer Diktatur wiederzufinden.

Karl R.: Als wir das KZ erreichten, spürte ich bereits die düstere und unangenehme Atmosphäre, die diesen Ort umgibt. 

Laura M.: Als wir mit dem Bus um die letzte Kurve fuhren und ich die Mauern erblickte, wurde mir mulmig. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass an so einem Ort so viele Menschen sterben mussten.

Elena V.: Am traurigsten fühlte ich mich im Raum der Namen. Zu sehen, wie viele Opfer es gab, löste  ein Gefühl aus, welches ich mit Worten kaum ausdrücken kann. Ich kann nur hoffen, dass so etwas nicht mehr passiert.

Nadina D.: Verstörend war, dass es einen Fußballplatz direkt neben dem Krankenlager gab und dass dort auch Zuschauer aus dem Ort Mauthausen kamen, um bei  Fußballspielen der SS –Mannschaft zuzusehen. Was haben sie sich gedacht, als sie die ausgemergelten Häftlinge sahen?  Was dachten die Anrainer, wenn sie Schüsse, Schreie, Sirenen hörten?

Nadine F.: Eine betroffen machende und schreckliche Vergangenheit, die bei der heutigen Gestaltung der Gedenkstätte unvorstellbar wirkt.

Ben W., Daniel N.: Es herrschte eine bedrückende Stille, die diesen Ort gebannt hält und ihn in seinem heutigen Umfeld schwer fassbar macht und unwirklich erscheinen lässt.

Jan K.: Ein unbegreifbarer Ort, der das unsägliche Leid sowie die Angst und Schmerzen von zigtausenden Menschen in seinen Mauern vereint.

Theater "Der Kleine Prinz" Spendenübergabe

Großzügige Spende für St. Johanner Hilfsgemeinschaft

„Man sieht nur mit dem Herzen gut …“ – unter diesem Motto stand das Schuljahr und das diesjährige Theaterprojekt der Theatergruppe des BG/BORG St. Johann i. T. Die insgesamt drei öffentlichen und zwei Schulaufführungen des Stücks „Der Kleine Prinz – bekannte und unbekannte Begegnungen“ in der Alten Gerberei wollten die begeisterten Besucher zum Denken über aktuelle Themen und darüber, was im Leben eigentlich Wesentlich ist, anregen. Dabei darf es nicht allein bei Denkanstößen bleiben, denn, wer mit dem Herzen sieht, ist bereit zu handeln.

Daher spendete die Theatergruppe einen Teil aus den freiwilligen Spenden für die Abendaufführungen an die St. Johanner Hilfsgemeinschaft. Sie leistet individuelle und konkrete Unterstützung für Benachteiligte in der Gemeinde. Am 29. Juni konnten einige, vertretend für alle am Projekt beteiligte, Schülerinnen und Schüler, Direktorin Brigitta Krimbacher und Thomas Schwaiger (vertretend für die weiteren Projektinitiatorinnen Petra Plautz und Danielle Ruth) dem Obmann der Hilfsgemeinschaft, Klaus Salvenmoser, einen Check von EUR 600,00 feierlich überreichen.

Ein Dankeschön gilt daher allen, die am Projekt mitgearbeitet haben – v.a. den 40 jungen SpielerInnen – und den freigiebigen BesucherInnen.

 

 

 

Theater "Der Kleine Prinz"

Ahoi, Theater, ahoi!

Die große Crew auf dem „Theater-Schiff“ und ihre Reise durch das Schuljahr 2016/2017

Wir schreiben das Schuljahr 2016/2017. Nach dem stürmischen Jahresbeginn bekommen wir sie im Oktober erstmals zu Gesicht: unsere Crew für die Theaterreise des Schuljahres.

Wir stellen fest, dass sich darunter zwölf erfahrene SeefahrerInnen befinden, die wir bereits für die letztjährige Reise anheuern konnten:

Elisa, Saliha, Samuel, Simon, Victoria, Xenia (3. Klassen); Chiara, Daniel, Hannah, Laura, Martina, Niya (4. Klassen).

Weil sich unser „Theaterschiff“ ständig vergrößert, waren auch die 27 neuen Matrosinnen und Matrosen an Bord herzlich willkommen:

Angelina, Anna-Lena, Caroline, Christina, Christina, Christina, Eva, Eva, Ilay, Julia, Laura, Leonie, Lisa, Magdalena, Maria, Nina, Titus, Valentin, Vanessa, Vivienne (2. Klassen); Chiara, Sophia (3. Klassen); Eva, Helene, Lea, Lina, Viktoria (4. Klassen).

Mit Elena konnten wir auch erstmals einen Ersten Maat gewinnen, der uns die Arbeit an Bord erleichterte.

Nun brachen wir also auf zu unserer turbulenten Reise in die wilde See des Jugendtheaters. Dabei konnten wir bereits zu Beginn des Schuljahres einen zweiten Platz beim Lions-Jugendpreis für „Hexenfieber“ erbeuten. Daniel, Samuel und Simon zeigten in einem Querschnitt den Inhalt und unsere Absichten bei der Umsetzung des Stücks auf. Beim Klabautermann: Das haben sie gut gemacht!

Auf unserem diesjährigen „Theater-Boot“ entwickelten sich zwei Gruppen, die sich den Altersstufen gemäß zusammensetzten und sich alle zwei Wochen auf die lange Reise vorbereiteten. Perfekt dafür war die Alte Gerberei – mit dem vielen Holz fühlten wir uns schon fast wie an Bord eines Schiffes.

Zunächst versuchten wir, uns durch Reaktions- und Konzentrationsübungen auf die Gefahren der Reise vorzubereiten. Gegen einen Tiger in der Wildnis hilft eben nur ein Ninja-„Ha-He-Hu“! Daneben standen noch jede Menge theaterpädagogische Übungen und Spiele auf dem Programm.

Weil an Bord „Schreien“ notwendige Pflicht ist und die eitlen Kapitäne aber auf eine hübsche Aussprache nicht verzichten wollten, gab es auch zahlreiche Stimm- und Sprachübungen. Dabei hatte man sich auch – wie es sich für einen Piraten gehört – mit den Zähnen fast in die Finger zu beißen. Für genauere Informationen kontaktieren Sie einen Matrosen oder eine Matrosin!

Testphase:  Sind unsere neuen Matrosinnen und Matrosen aus den 2. Klassen „Theater-seetauglich“?

Hilfe für die jungen Seefahrer sollte die Abenteurergeschichte des Joe Freeman sein, die wir in Freeze- und lebenden Bildern darstellten. Auch die Simulation eines Einbruchs und die individuellen Lösungen in den Kleingruppen wurden in Szene gesetzt, um für jede Situation gewappnet zu sein, schließlich kann überall eine Gefahr lauern.

Ob als ein sprechender Kürbis, blutversessener Dracula, Werwolf oder gar das Schrecklichste aller Geschöpfe – die gute Fee – diskutierten wir über unsere Vorlieben zu Halloween. Dabei waren auch Kostüme bereits im Einsatz.

Als die Winde kälter wurden und das Wasser zu Eis wurde, war uns klar: Das war der Weihnachtsmann. Ein Mann der Lüfte – das uns SeefahrerInnen gar nicht gefällt. In ausgewählten Weihnachtssketchen wollten wir beweisen, dass er bereits jahrelang ohne Plakette fliegt, seine Rentiere nur im Aufruhr sind, in der Fabrik der Elfen aber schon gar nichts funktioniert und Oma und Opa zu Weihnachten auch nervig sein können. Damit man dem Weihnachtsmann weniger und uns – den Menschen der Meere – mehr Achtung schenkt, führten wir diese Sketche am Tag der offenen Tür vor. Es war ein Erfolg – der Weihnachtsmann traut sich nächstes Jahr sicher nicht mehr vom Nordpol weg!

Von weit her reiste auch Erica Pazur, eine argentinische Schauspielerin, die in einem Workshop die Unterschiede, zum Beispiel wie Riesen und Zwerge ihre Suppe kochen (Größenverhältnisse) aufzeigte. Auch eine Hochzeitsszene, Konfliktsituationen … gab es – natürlich für die Bühne gespielt. Reaktionsübungen und Spiele versüßten den Tag an Land. Uns war bewusst, dass wir uns bald auf’s offene Meer hinausbegeben mussten – auf unserem Flaggschiff, dem „Kleinen Prinzen“.

Training für echte Seebären – die Piraten der 3. und 4. Klassen und ihre Vorbereitungen auf die große Reise

Um weitere Erfahrungen auf den „Theater-Meeren“ sammeln zu können, starteten wir das Programm gleich mit einem Piratenabenteuer. Beim Improvisationstheater mit vorgegebenem Rahmen (z.B. Schauplatz und Wetter) entwickelte jede und jeder für sich eine eigene Piratenrolle. Mit dem bekannten Spiel „Ochs am Berg“ führten wir eine Revolte gegen den verhassten Kapitän durch und übten dabei an unserer Dramaturgie. Stürmische Winde spülten uns dann – in Gruppen zerstreut – auf eine Insel. Wir konnten gar nicht anders, als Sketche für den Tag der Offenen Tür vorzubereiten. Neben Weihnachtssketchen gaben wir Einblick in die Mathematik im Wohnzimmer und verhalfen den wahren Helden von Walt Disney zu Ruhm – „Disney sucht den Superstar“ von und mit dem meckernden Zwerg Bubi, Graf Dracula und Gundula Gaukel, der Eisprinzessin und vielen mehr. Mit der Umsetzung und der Reflexion der Projekte konnte sich auch unsere Crew an Bord für das große Abenteuer des Schuljahres machen.

Die Reise beginnt – wir stechen in See – „Kleiner Prinz“: Wir kommen!

Nun begannen die intensiven Vorbereitungen für die Reise auf dem Hauptschiff: „Der Kleine Prinz“. Die Aufgabe der ersten Gruppe (2. Klassen) war es, bekannte Begegnungen des „Kleinen Prinzen“ kennenzulernen. Auch er war zu einer Reise aufgebrochen – wie wir. Von seinem Planeten mit seinen Freunden – den drei Vulkanen und seiner geliebten Rose – begab er sich auf die Erde und fand im Piloten und Fuchs Freunde. Er fand damit etwas, das für das Leben wesentlich ist. Am Ende stirbt er – durch den Biss der Schlange. Puh, hoffentlich passiert uns das nicht auf der langen Seefahrt – wir finden sicher auch Freunde hier an Bord. Nach einem Film wurden die entwickelten Szenen verteilt. Wir hatten Text zu lernen, ein Rollenbild auszuarbeiten, die Szene gemeinsam spielerisch umzusetzen, nach Requisiten Ausschau zu halten …

Die älteren Crew-Mitglieder (3. und 4. Klassen) begegneten auf ihren Reisen schon so manchen komischen Figuren, wie etwa den Lichtschwerter schwingenden Grünianern, hässlich-bescheuerten Mobbern, fröhlichen Traurigen und eitlen Schlangennachfolgerinnen. Wir hatten die Aufgabe von den Kapitänen erhalten, zu wichtigen Themen aus dem Klassiker – z.B. Eitelkeit, Glück und Unglück und heutigen Problemen – wie z.B. Umweltverschmutzung, Mobbing – Szenen zu entwickeln. Der erste Schritt war die gemeinsame Erstellung eines genauen Drehbuches. Danach machten wir uns daran, die Szenen auf die Bühne zu bringen, suchten nach Kostümen und Requisiten und passender Musik. Dann begannen wir mit den Detailproben und erweiterten unsere Szenen immer wieder um neue Ideen.

Dann kam er, der große Tag! Alle gingen wir am 24. Mai 2017 gemeinsam an Bord des Flaggschiffs „Der Kleine Prinz“. Ein Umkehren war nun nicht mehr möglich. Die Parole lautete: Durchhalten und unser Bestes geben!

Am Nachmittag erfreuten sich SeniorInnen aus Seniorenheim, Pflegeheim und Seniorenverbänden an unserer Reise, doch gegen Abend kam ein AnSTURM an BesucherInnen auf – so weit wie das Meer war der Blick über die vielen Köpfe im Publikum. Unsere Anspannung stieg. Alles lief nach Plan. Doch nachdem alle Routen wie geplant eingeschlagen wurden, hörten wir einen erneuten Sturm aufkommen. Die Wellen des Applauses sorgten dafür, dass auch wir zur Welle wurden – vor Freude über unseren Erfolg. Wie andere Seefahrer wollten wir diese Routen erneut befahren. Am Abend des 2. Juni stachen wir erneut in See – wieder war der Ansturm an Menschen und Jubel wohltuend. Der 14. Juni sollte eine Unterhaltungsreise für die 1. und 2. Klassen unserer Schule werden. Mit Erfolg – einige werden wohl unserem Beispiel als Theater-Seefahrer folgen.

Große Unterstützung auf dem Flaggschiff „Kleiner Prinz“ erhielt unsere Crew von weiteren Passagieren, die uns ein Stück auf unserer „Theaterreise“ begleiteten. Andre Klingler, unser Schiffsausstatter und Bordkünstler, sorgte unter Mithilfe zahlreicher kreativer UnterstufenschülerInnen für den perfekten „Anstrich“ unseres Schiffes. Sie statteten uns anstelle von Rettungsbooten mit einem Propellerflugzeug aus. Die Klaviergruppe und die SängerInnen aus der 5d-Klasse sorgten als BordmusikerInnen unter der Leitung von Christina Foidl und Mario Rosenauer für den perfekten musikalischen Rahmen bei zahlreichen Umbauarbeiten und Pausen an Bord. Unsere Abenteuerreise wurde vom Projekt „culture connected“, einer Initiative des Bildungsministerium, unterstützt.

Nach dieser Reise wollten die alten Seebären aber die Meere des Theaters nicht verlassen und fuhren mit der Theaterpädagogin Daniela Oberauer in einen neuen Teil der „Theaterwelt-Meere“. Sie brachte uns in einem Workshop das „Bühnen-Russisch“ und die „Theater-Gebärdensprache“ bei. Wie drücke ich mich ohne Text aus? Das war die Frage. Was, wenn wir doch nicht ewig die sieben Weltmeere durchqueren möchten? Es gibt einen Ausweg: Hans Oberlechner stellte uns im Zuge der Berufsorientierung mögliche Berufschancen im Kulturbereich vor.

Während die erfahrenen Seebären in St. Johann ankamen, zog es die jungen Matrosinnen und Matrosen Ende Juni zur Insel der Young Acting- und Schultheatertage nach Innsbruck, wo sie nochmals ihr theatralisches Können auf der Bühne unter Beweis stellten. Auch 34 weitere Jugend-Theatergruppen präsentierten dort ihre Stücke.

Zum Ausklang unserer erfolgreichen Reise sahen wir uns das Video der Theateraufführungen an und konnten auch eine DVD und ein Büchlein des „Kleinen Prinzen“ mit nachhause nehmen.

Jetzt heißt es bis Oktober wieder: Ich bin eine Landratte – bis zur nächsten Reise auf den „Meeren des Theaters“.

Lotsen durch die geschilderten Gefahren waren die Kapitäninnen Danielle Ruth, die ewig Lächelnde, und Petra Plautz, die Sanftmütige, doch durfte auch Thomas Schwaiger, der Anker, das Steuerruder bedienen. Sie möchten sich bei allen bedanken, die unsere Unternehmungen unterstützten! Wir bauen auf euch, wenn es nächstes Jahr wieder heißt: „Schiff ahoi!“ – das Schultheater bricht auf zu neuen Ufern.

 

 

Mehr Fotos im Jahresbericht!

Nox Latina

Am 14. Juni 2017 fand die erste Nox latina – eine lateinische Lesenacht als Abschluss des Lateinunterrichts der 4bc zusammen mit ihrer Lateinlehrerin Mag. Petra Ausserlechner und Geschichtelehrerin der 4b Mag. Judith Peschta statt. Gemeinsames Pizzaessen, Schnitzeljagd unter dem Motto „Die 12 Arbeiten des Herkules“, ein Parcours „Die Irrfahrten des Odysseus“ ,
Köhlmeiers „Das große Sagenbuch der Antike“ und zu später Stunde noch der Film „Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“ standen dabei auf dem Programm – und natürlich viel Spaß.

Cultural Exchange - Stars of Tomorrow

Have you ever heard about our local sights such as the interesting Wieshofer Monument or the House Schwarzinger? If not, you are probably not part of the American dance students who visit St. Johann every year. On the 23rd of June, the students of class 6a and class 6b played the role of being tour guides and showed them around St. Johann. After our short tour, we had a picnic together with the “Stars of Tomorrow”. There we had the chance to exchange differences between our cultures and we even added some of the students on Snapchat. Afterwards we went back to the marketplace and the American dancers surprised us with a flash mob. It was lots of fun!

Gedenkstätte Mauthausen - Exkursion der 8a/8c/9d

Als wir, die 8a/c und 9d, am 4. November Richtung Mauthausen aufbrachen, hatten die meisten von uns noch keine Ahnung, was uns genau erwarten würde.

Doch schon auf der Fahrt zur KZ-Gedenkstätte beantwortete eine Dokumentation über Mauthausen einen Großteil der Fragen. In Mauthausen angekommen starteten wir in kleinen Gruppen in eine aufgrund der Wetterlage eiskalte Führung. An Informationen mangelte es bei der Exkursion sicherlich nicht! Ganz gleich, ob es um die verschiedenen Örtlichkeiten oder das Leben der Inhaftierten ging, unser Guide hatte auf alle Fragen eine Antwort und konnte die Informationen interessant und leicht verständlich übermitteln. Mit zusätzlichen Bildern, Zeichnungen und Zitaten wurde die Führung noch einmal informativer und wir reisten zurück in die Jahre des 2. Weltkriegs.

Schockierend waren vor allem die Dusch- und Rasierräume in dem Keller eines Gebäudes. Die niedrigen Räume und die kalte Atmosphäre ließ einen allein schon bei dem Gedanken, hier duschen zu müssen, frösteln. Besonders berührend war für mich der „Raum der Namen“, in dem alle Namen der Inhaftierten in leuchtend weißer Schrift auf schwarzem Untergrund aufgelistet sind.

Für mich persönlich nehme ich mit, dass man den kleinen Dingen im Leben wieder mehr Aufmerksamkeit schenken soll. Für uns selbstverständliche, alltägliche Handlungen – wie beispielweise das Duschen – hatte in dem KZ eine ganz andere Bedeutung. Heute gönnt man sich nach einem langen, anstrengenden Tag gerne eine warme Dusche, während in einem KZ oft das Wasser von einer Sekunde auf die andere eiskalt gedreht wurde und damit wirklich nur die Reinigung des Körpers bezweckt werden sollte. Auch Essen lernt man nach den Berichten wieder ganz anders zu schätzen, genauso wie ein warmes Bett und Zugang zu Toiletten.

Außerdem nehme ich mit, dass es wichtig ist, auf seine Umwelt zu achten. Viele Leute bekamen zumindest ungefähr mit, was in dem KZ vor sich ging und nur wenige hatten den Mut, diese Institution in Frage zu stellen. Ich selbst würde mich das sicherlich nicht trauen, aber es liegt auch an uns zu verhindern, dass so etwas wieder passiert. Das können wir zum Beispiel damit erreichen, dass wir uns für die Politik engagieren und uns – vor allem vor Wahlen – informieren!

Offene Fragen wurden von unserem Guide selbstverständlich sofort beantwortet und so sind wir nun top informiert. Grundsätzlich darf nicht vergessen werden, unseren Guides zu danken, die mit viel Einsatz alle Inhalte gut verständlich vermittelten.

Malin Graf, 9d

 

 

 

 

Kommentare

 

Ich nehme für mich ein Umdenken über einige gesellschaftliche Aspekte mit. Dass es einer einzelnen Person gelang, solch Elend hervorzurufen, zeigt, welche Folgen das Wegsehen und die Gleichgültigkeit mit sich bringen. Alles zu hinterfragen und kritisches Denken hätten diese Art der Regierungsform, die Diktatur, womöglich verhindern können. (Thomas Grote)

 

Für mich persönlich war die Exkursion eine Erfahrung, die mir einen sehr guten, aber dennoch schrecklichen Einblick in die damalige Zeit gegeben hat. Nicht nur, weil ich vor der Exkursion geglaubt habe, dass es viel schlimmer als in Dachau nicht gewesen sein kann, sondern auch, dass viele Menschen, die aktiv wie auch passiv am Massenmord in den Konzentrationslagern beteiligt waren, immer noch behaupten, sie haben davon nichts gewusst bzw. waren unbeteiligt. (Henrik Janas)

 

Zusammenfassend war die Exkursion wohl eine der sinnvollsten, die man in der Schule machen kann, denn sie bringt einen so zum Nachdenken wie sonst vermutlich keine.

Zuletzt bleibt mir wohl auch ein Satz im Gedächtnis, welcher zwischen all den R.I.P-Nachrichten an der Wand der Kantine hing: Why rest in peace? Why don’t we live in peace? (Judith Flatscher)

 

Es ist erschreckend, was Nationalsozialisten an einem sonst landschaftlich so schönen Ort Hässliches geschaffen haben. Bis zur Befreiung hat keiner etwas dagegen unternommen, obwohl die Bevölkerung rund um das Lager alles mitbekommen hat. (Carmen Aschenwald)

 

Ich kann nicht verstehen, wie Menschen dies anderen Menschen antun konnten. Ich finde aber, dass der Besuch der Gedenkstätte sehr wichtig für mich war, denn ich denke, Österreich war nicht das erste Opfer des Nationalsozialismus. Österreich trägt genauso Schuld an dem, was passiert ist, und ich finde, wir müssen uns damit viel mehr auseinandersetzen. Wir dürfen nicht verdrängen, was passiert ist und ich glaube, die Gedenkstätte zeigt gut, dass die Bevölkerung damals wohl mitbekommen hat, was vorging. Wir müssen uns mit unserer Vergangenheit beschäftigen, damit so ein riesiger Fehler nicht noch einmal passiert. (Lisa Obwaller)

 

Obwohl diese Exkursion einen sehr belastet, bin ich trotzdem froh, dass wir sie gemacht haben. Diese Erfahrung ist deshalb so wichtig, da sie uns daran erinnert, wie tief die Menschheit eigentlich sinken kann und dass wir so etwas nie wieder zulassen dürfen. (Dajana Jovanovic)

 

Diese Exkursion hat sehr zum Nachdenken angeregt. Wir sollten und müssen heutzutage dankbar sein, solch ein Leben wie hier und jetzt führen zu dürfen. Besonders der Spruch auf einer Tafel hat mich berührt: „Vergesst uns nicht, die hier gestorben sind, denn das Vergessen des Bösen ist die Aufforderung zu seiner Wiederholung“. (Victoria Kernmaier)

Autorengespräch mit Franz Sales Sklenitzka

Am Montag, den 22. Mai 2017, kam der österreichische Kinder- und Jugendbuchautor Franz Sales Sklenitzka zu uns in Gymnasium St. Johann in Tirol. Unsere Klasse, die 2a, und die 1e-Klasse hörte dem Autor aufmerksam bei seiner Lesung zu. Er stellte uns sein Buch „Der Schatz im Ötscher“ vor. Da es kein gewöhnliches Buch ist, sondern ein interaktives, mussten wir als Gruppe stets gemeinsam entscheiden, welchen Weg wir einschlagen möchten oder welche Handlung wir durchführen. Das Buch, das Herr Sklenitzka uns vorstellte, enthält keine Seitenangaben, sondern ist in zahlreiche Kapitel gegliedert. Je nachdem, wie wir uns als Gruppe entschieden, mussten wir immer hin und her blättern und von Kapitel zu Kapitel quer durchs Buch wechseln. Dabei konnten auch ein paar Sackgassen und falsche Entscheidungen nicht vermieden werden.

Uns hat die Geschichte bei der Autorenlesung so gut gefallen, dass wir uns darauf geeinigt haben, dieses Buch bei der Lesenacht der 2a zu lesen. Wir hoffen jetzt schon, dass wir dann den Schatz im Ötscher gemeinsam finden werden. Das Buch ist echt toll!

Anna Trenker (2a-Klasse)

 

Diese Veranstaltung wurde von der Tiroler Kulturservicestelle unterstützt und ermöglicht.

Südtirol 4e

Wir, die 4e, brachen am Donnerstag, dem 8.06. um 7:30 Uhr, gemeinsam mit Frau Professor Kleinlercher und Frau Professor Foidl zu einem zweitägigen Ausflug nach Südtirol auf.

Nach einer dreistündigen Busfahrt kamen wir bei unserer ersten Station, der Burg Rodenegg, an. Auf einer interessanten Führung durch das mittelalterliche Gebäude erfuhren wir viel über die Geschichte des einstigen Gerichtsschlosses und die ältesten Fresken in Mitteleuropa, die um 1200 geschaffen wurden. Sie erzählen die Geschichte von Iwain, einem Ritter der berühmten Tafelrunde. In der Waffenkammer durften wir originale Waffen bestaunen und für Fotos in die Hände nehmen, was allen großen Spaß bereitete. Danach ging es weiter nach Bozen in die Jugendherberge, wo wir unser Gepäck abluden. Nach einem Spaziergang in der Altstadt besichtigten wir das Archäologiemuseum, in dem Ötzi und die bei ihm gefundenen Gegenstände ausgestellt sind. Es war sehr faszinierend, Ötzi einmal aus der Nähe betrachten zu können und ihn nicht wie sonst nur auf Fotos zu sehen. Nach einem kurzen Vortrag über die Kupferzeit durften wir uns frei im Museum bewegen und die Ausstellung genauer unter die Lupe nehmen. Am nächsten Tag machten wir uns früh auf den Weg nach Aldein zur Bletterbachschlucht, wo wir zuerst in einem kleinen Museum eine kurze Einführung in die Erdgeschichte bekamen. Anschließend wanderten wir in die Schlucht hinab und lernten unter dem Motto „Auf den Spuren der Saurier“ mehr über Fossilien und Gestein. Überwältigt von den vielen Eindrücken kamen wir gegen 16:00 wieder in St. Johann an.

Wir bedanken uns bei allen Begleitern und vor allem beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Südtirol, Europaregion und Außenbeziehungen, die unsere Reise mit 50% der Buskosten förderte. Für uns war es ein tolles Erlebnis, Südtirol auf diese Art kennen zu lernen.

Katharina und Teresa, 4e

Dublin Sprachreise der 6a / 6b

13th – 20th May 2017

Saturday

Our journey began quite early. At 7 a.m. we met at the train station in Kufstein. We took the train to the airport in Munich and everyone was very excited to fly to Dublin. At the airport in Dublin we even met Jedward, who had represented Ireland at the Eurovision Song Contest. Afterwards we were driven to our host-families. We introduced ourselves and they showed us our home for this week. In the afternoon we met in the city centre and did an orientation tour, which was interesting, because we learned a lot about the history of Dublin.

 

Sunday

The plan for this day was to go on a trip to Glendalough, which means “valley of two lakes” in Gaelic. First, however, not everything went to plan. All of a sudden our bus wouldn’t start anymore, but some “luck of the Irish” had already rubbed off on us, because a tractor turned up and gave a jump-start to our bus. After a scenic ride we arrived in Glendalough. Our guide Sinead showed us around the picturesque monastic site to the 100 foot (= about 30 m) high Round Tower. Then we went on a gentle walk to the two lakes. Sinead revealed that one of them was used in scenes of the well-known TV series “Vikings”. For many of us the day ended with a classic Sunday Roast at our host families’ place. Though, the less fortunate ones among us later headed off to find a McDonald’s.

 

 

Monday

On Monday we had the first day at our language school. After we had been split up into two different groups, we were off to meet our teachers Zaina and Niambh. In our view they were really cool and friendly. In the afternoon, our guide called Chris – also known as “Chrissy the busy” (he walked VERY fast) – led us through the city. We got to see lots of different sights, such as the statue of Molly Malone. After the run through the centre of Dublin we visited the Jeannie Johnston Famine Ship. It showed us the awful circumstances during the so-called “Great Famine”. In the evening we went to the “Leisureplex” to go bowling. Afterwards we played Lasertag, which was great fun. Unfortunately hardly anybody (except for Martin) understood how the game worked. However, in the end, the Blue Team (6b) won – probably because of Martin.

 

 

Tuesday

It was our second day at Malvern School and we sang traditional Irish songs and read some folk stories. In the afternoon we went by train to the seaside town of Bray where we spent a lovely time on the beach, eating delicious ice-cream and taking loads of pictures. In the evening we went to the “Leisureplex” again to watch a movie. Half of us decided on the sci-fi comedy “Guardians of the Galaxy Volume 2“,which was great fun. The other group watched “A Dog’s purpose“ and many of us became really emotional.

 

Wednesday

As usual, we went to our school in Dublin City and it was actually the first time everyone arrived on time! In school we had to unpack our non existing talent for acting – we had to act like a famous Hollywood couple that was getting divorced. After that we had to organise a court play for Thursday. In the afternoon we met one of the coolest guides ever. His name was Rory and he guided us through the famous Trinity College. Under the shining sun we walked through the parks of Trinity College while Rory talked about sports and about the subjects you can choose to study in this rather expensive college. Mostly he talked about Acting, as he had also studied it in college before (watch out guys he will appear in the 7th season of Game of Thrones!). Then we visited the science exhibition of the college and got to see things like a camera that takes a picture and describes the “seen“ surroundings with a poem. Unfortunately we weren’t able to visit the library of the college, which is famous for the Harry Potter movies, but on a voluntary basis some of us paid for the ticket on Friday and experienced an unforgettable visit. In the evening we went to a pub and learned how to do the fast Irish Dance. A woman showed us how to do it and at first it seemed fairly easy, but hardly anybody managed to do the steps in the right rhythm! Although there was no elegance in our dancing style, it was so much fun to do and we doubled up with laughter. All in all, Wednesday was deadly!

 

Thursday

Like the days before, Thursday started with some lessons at our language school, but we were already looking forward to doing the City Treasure Hunt in the afternoon. At 2 p.m. we met in front of Central Bank and a nice man explained today’s activity to us. We were divided into groups of five and got a map and some sheets of paper with our tasks. They were really creative and so we had to, for instance, introduce ourselves to the bouncer of a famous shop and find out his name. Another task was to speak to some locals and ask them questions about history. After every group had finished their Treasure Hunt the winner-team was announced and received a small prize. In the evening, all the students and teachers decided to visit the famous cliffs in Howth. The atmosphere was brilliant and we were really lucky with the weather. After a short walk, we reached the top of the cliffs and took some amazing photographs. This spectacular view was perfect to let another awesome day end.

 

Friday

On Friday we had our last school day in Dublin. We first played some funny games and then sang our favourite Irish songs, like Molly Malone, the Wild Rover and Whiskey in the Jar. (We just can’t get the lyrics out of our heads; such catchy tunes!). After that we had to perform some short sketches and, once more, tried to impress our teachers with our talent for acting. (I will ya) At midday we had some time to do a bit of shopping before we met to go to a so‑called Escape Room. The task was to unravel some mysteries within sixty minutes in order to get out of the room. It was really a lot of fun and creepy as well, because you were in quite a small room. In the evening we went home to the host families and packed our suitcases, because on the next day we had to get up at 3 o’clock in the morning to fly home. All in all, Dublin was gas craic and we definitely want to go back when we are older!

 

 

 

 

Übergangsklasse am BG/BORG

Anfang März des Jahres 2017 wurde am BG/BORG St. Johann eine sogenannte Übergangsklasse eröffnet. Die Klasse soll jugendlichen Flüchtlingen, die nicht mehr schulpflichtig sind und daher keine Pflichtschule mehr besuchen dürfen, den Einstieg in die Lehre oder in eine mittlere oder auch höhere Schule erleichtern.

Der Schwerpunkt der Übergangsklasse liegt auf dem Fach Deutsch, welches 10 von den 30 am Nachmittag unterrichteten Schulstunden abdeckt. Darüber hinaus stehen Englisch, Mathematik, Geschichte und Geografie, Ethik, naturwissenschaftliche Grundlagen, Sport, Berufsorientierung  und Persönlichkeitsbildung auf dem Stundenplan, um den Jugendlichen zu einem möglichst guten Start in Österreich zu verhelfen.

Durch die freundliche Unterstützung des Elternvereins konnte ein Großteil der Schulsachen für die Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden. Im aktuellen Semester sind 16 Burschen und ein Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren in dieser Klasse aufgenommen worden, welche aus den Ländern Irak, Somalia und Afghanistan stammen und mit Begeisterung den Lehrgang besuchen. Abgeschlossen wird die Klasse mit einer Teilnahmebestätigung, welche bei künftigen Bewerbungen von Nutzen sein kann.

Mag. Julia Mairunteregger

 

 

Besuch der Allgemeinen Sonderschule in St. Johann

Am 20.3.2017 durften wir, die Klassen 5A und 5B, im Zuge des Ethik- bzw. Religionsunterrichts in Begleitung von Frau Prof. Haag und Herrn Prof. Wentz uns einen Eindruck vom Alltag in der Allgemeinen Sonderschule und in Integrationsklassen der Volksschule verschaffen. Wir waren auf kleine Gruppen aufgeteilt und besichtigten in den 3 Stunden, die wir dort verbrachten, verschiedene Klassen. Besonders faszinierend fanden wir den Sprachheil- und den Ergotherapie-Raum. Beim Sprachheilraum wurde uns gezeigt, wie Kinder spielend diverse Laute lernen. Dabei handelt es sich nicht nur um SchülerInnen der Allgemeinen Sonderschule, sondern auch um Vorschüler oder andere Kinder der Volksschule. Bei der Ergotherapie lernen Menschen mit Behinderung einfache alltägliche Dinge zu meistern, deren Bewältigung uns selbstverständlich erscheint. Interessant waren auch die Unterrichtsmethoden in den Integrationsklassen, wo selbstständiges Lernen und Üben eine zentrale Rolle spielen. Alles in allem ein sehr informativer Tag, an dem wir viel über die Arbeit der Pädagogen erfahren durften.

Marie Zwerger, 5b

Infoveranstaltung "Rotes Kreuz"

Einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Roten Kreuzes und vor allem in die der Jugendgruppe konnten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen am 28. April gewinnen. Das Rote Kreuz St. Johann kam an unsere Schule und gab dabei nicht nur allgemein interessante Informationen über Einsatz- und Aufgabenfelder, sondern wir durften im Rahmen eines Stationenbetriebes sehr viel ausprobieren und unser Wissen in Erster Hilfe auffrischen. Im Bereich Katastrophenhilfe erfuhren wir, wie wichtig etwa eine gute Koordination der Einsätze bei Großunfällen ist. Wir konnten uns im extra aufgestellten Zelt die umfangreichen Ausrüstungsgegenstände ansehen und merkten, dass das Aufstellen eines Feldbettes einiges an Kraft benötigt.

Besonders eifrig waren die Schülerinnen und Schüler beim Üben von Erste-Hilfe-Maßnahmen. Dazu gehörten nicht nur die richtige Lagerung der Patientinnen und Patienten nach z.B. Unfällen sondern auch der richtige Einsatz eines Defibrillators, die Herz-Druck-Massage und die Beatmung. Wir lernten auch wie man Druckverbände anlegt um eine Blutung zu stoppen.

Spannend war es auch, Geräte wie einen Rollstuhl und eine Bahre auszuprobieren. Mutige durften sich die Sauerstoffsättigung im Blut messen lassen und ihre Kraft beim Anheben und Absenken der Bare erproben. Auch ein Blutzuckermessgerät wurde uns vorgestellt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Rot-Kreuz-Stelle St. Johann für die abwechslungsreichen und informativen zwei Stunden!

 

Theaterfahrt nach Innsbruck - Kafka "Der Prozess"

„Das Drama (auf der Bühne) ist erschöpfender als der Roman, weil wir alles sehn, wovon wir sonst nur lesen.“ Dieses Zitat Franz Kafkas trifft hervorragend auf dessen Drama „der Prozess“ zu. Verwundert und erschöpft verließen nämlich am 17.03.2017 viele Schülerinnen und Schüler der 6 und 8ten Klassen das Kammerspielhaus in Innsbruck nach diesem Bühnenstück.

Dieses unvollendete Werk Kafkas scheint surreal und ungreifbar. Ebenso wie der Protagonist brennt man als Zuseher schon zu Beginn auf den Grund der Verhaftung, der jedoch bis zum Schluss nicht bekannt wird. Der Hauptdarsteller Josef K. wird nämlich eines Tages anscheinend grundlos angeklagt. Im Laufe des Stückes treibt Josef K. diese Anklage schier in den Wahnsinn und sein gesamtes Leben wird von dem ohne ihn stattfindenden Prozess kontrolliert. Im Gegensatz zum originalen Drama des Autors, verzichtete der Regisseur jedoch auf das tödliche Ende und beendet das Stück mit einer Metapher. Allgemein lässt dieses Stück einen großen Interpretationsfreiraum, da man es sowohl religiös, politisch als auch biographisch deuten kann.

Die kreative Bühnengestaltung und das exzellente Schauspiel machten dieses schwierige Werk zu einem faszinierenden, wenn auch ermüdenden Erlebnis. Das Bühnenbild bildete ein Holzsetzkasten, dessen Inneres ständig verändert wurde. Für den Zuseher evoziert diese andauernde Veränderung ein beklemmendes Gefühl, auch selbst nicht aus diesem ewigen labyrinthischen Prozess entkommen zu können. Ebenso ist die bewundernswerte schauspielerische Leistung zu erwähnen, da nur vier verschieden Schauspielerinnen und Schauspieler die große Anzahl an Rollen übernehmen.

Schlussendlich gilt zu sagen, dass diese Inszenierung als gelungen bezeichnet werden kann, obgleich Geschmäcker verschieden sind.

 

 

Stöpsel-Aktion: 1. Tonne ist geschafft!

Dank der Mithilfe der St.Johanner Bevölkerung konnte das BG/BORG St.Johann nun die erste Tonne Hartplastik Stöpsel auf den Weg Richtung Recycling schicken.

Die Speditionsfirma Ernst Huber aus St.Johann übernahm kostenlos den Transport nach Kufstein und hat damit einen wertvollen Beitrag zur sinnvollen Wiederverwertung von Müll geleistet.

Der Erlös kommt dem Verein Edinost in Kärnten zu Gute, der damit schwer erkrankten Kindern hilft und z.B. Rollstühle anschafft.

Unser Dank gebührt ebenso Toni und seinem Team vom Recyclinghof, die die „Stöpsel-Sammel-Aktion“ unserer Schule tatkräftig unterstützen.

Die erste Tonne ist geschafft!

Besuch der LLA Weitau

Die LLA Weitau lud im März die verschiedenen Schulen der Gemeinde ein, ihre Ausstellung über  „Nutztiere – alte Rassen der Alpenregion“ zu besuchen.

Wir folgten dieser Einladung gerne und so nutzten die Wahlpflichtfachgruppen der 6. und 7. Klasse Biologie die Möglichkeit sich über traditionelle Kulturrassen, die Teil der kulturellen Identität des Landes sind, zu informieren.

Durch die Ausstellung führte Herr Steinwender, der uns im Anschluss auch noch die Ställe der Landwirtschaftsschule zeigte. Besonders interessant war der großzügig angelegte Lauftstall für die Kühe, die sich grundsätzlich bei tiefen Temperaturen (um Null Grad Celsius) wohlfühlen.

Dankenswerterweise kommt es immer wieder zu konstruktiver Zusammenarbeit mit der LLA Weitau, sei es, dass wir die Imkerei mit Herrn Feyrsinger besichtigten, Herr Dir. Franz Berger  eine Führung für die 1.Klassler durch die Ställe ermöglichte, oder wir einen Kartoffelacker auf dem Grund der Landwirtschaftsschule anlegen durften. Hiermit noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Dir. Franz Berger und Herrn Franz Steinwedner, die uns diese tollen Einblicke in die Landwirtschaft ermöglichen.

Besuch der Young Science Botschafter

Im Laufe der letzten vier Wochen besuchten uns zwei namhafte Wissenschaftler der Universität Innsbruck, hielten Fachvorträge und gaben den Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihre Arbeitsbereiche.

Zuerst referierte die libanesische Neurobiologin Frau Dr. Rana el Rawas über die Auswirkungen von Drogen auf unser Nervensystem und zeigte auf, dass Sucht eine komplexe chronische Erkrankung ist, deren Ursachen u. a. von der Person (z. B. Alter, Lebensgeschichte, Geschlecht, Genetik), vom sozialen Umfeld (Freunde, Familie, Freizeitmöglichkeiten etc.) sowie von der Droge abhängen und dass sich der Drogenkonsum von Schwangeren auch negativ auf Ungeborene auswirkt.

Letzte Woche stellte dann Univ. Prof. Dr. Lukas A. Huber seinen Forschungsbereich der Zellbiologie, insbesondere die Krebsforschung vor. Ein großes Ziel der aktuellen Krebsforschung ist, eine individuelle Therapie für die Betroffenen zu entwickeln. Zudem argumentierte Herr Huber, dass ein gesunder Lebensstil und vor allem der Verzicht aufs Rauchen das Krebsrisiko stark minimieren kann.

Im Anschluss an ihre Vorträge beantworteten beiden Wissenschaftler Fragen der Schülerinnen und Schüler und standen für Diskussionen bereit.

Es war sehr interessant, einen Einblick, sozusagen aus erster Hand, in die aktuelle und alltägliche Arbeit der ForscherIn an der Universität Innsbruck zu bekommen.

Wir möchten uns herzlich bei der Organisation Young Science und bei den Referenten bedanken!

1. Spazierkonzert des Gymnasiums St. Johann

Regelrecht gestürmt wurde das Gymnasium St. Johann beim Schulkonzert am 5. April 2017. Unter dem Motto „Flower Power“ musizierten, sangen und tanzten SchülerInnen von der ersten bis zur neunten Klasse und stimmten das begeisterte Publikum auf den Frühling ein. Organisiert wurde dieses Konzert von den Musiklehrerinnen Mag. Christina Foidl und Mag. Christine Fuchs als „Spazierkonzert“, bei dem man, unterteilt in drei Gruppen, passend zum Motto mit Rosen, Tulpen und Gerbera, durch ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm geführt wurde. Dabei zeigten viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ihr Können und, wie viel Spaß und Freude Musik bereiten kann. Das Angebot reichte von Gesang in verschiedenen Besetzungen über unterschiedliche Ausdruckstänze bis hin zu diversen Instrumentalaufritten mit Klavier, Ziehharmonika, Cello, Querflöte und Gitarre. Alles in allem ein sehr gelungener Abend, an dem das Gymnasium zeigte, wie vielseitig, kreativ und bunt es ist!

Spontantheater "Tom Sawyer"

Am 27. Februar 2017 hieß es „Vorhang auf! Vorhang zu!“ für die Klassen 3a und 4e, die an diesem Tag in die Abenteuer und Streiche des Tom Sawyer und Huckleberry Finn aus dem Buch des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain eintauchen durften. Das dafür angereiste Mozartensemble Luzern brachte den SchülerInnen das Spontantheater auf eine kreative und lustige Art näher, welches von der klassischen und jazzigen Klaviermusik von George Gershwin und Leonard Bernstein begleitet wurde. Durch die gefühlvolle und eindrucksvolle Anleitung der Tänzerin und Schauspielerin Sabine Fuchs bekamen die SchülerInnen die Chance, in die Hauptrollen des Stücks zu schlüpfen und konnten somit ihr schauspielerisches Talent auf die Bühne bringen. Die Rollen wurden von Frau Fuchs gesprochen und gleichzeitig von den SchülerInnen mit Hilfe ihrer Gestik und Mimik gespielt. Durch dieses kreative und spontane Zusammenspiel von SchauspielerInnen, Sprache und Bewegung konnten unsere SchülerInnen das Publikum begeistern.

Afrikanischer Tanzworkshop

Am 22. März 2017 durften die 2b und die 2c unterstützt durch die Tiroler Kulturservicestelle an einer ganz besonderen Veranstaltung teilnehmen. Zwei lustige und freundliche Afrikaner namens Aliou Dieme und Louis Sanou besuchten unsere Schule. Sie machten einen Tanzworkshop mit uns, bei dem sie uns in die Geheimnisse des afrikanischen Tanzens einweihten.
Gleich am Anfang startete Aliou mit seinen Witzen und wir bildeten einen Kreis, um die ersten Schritte zu lernen. Louis machte dazu eine perfekte Percussion auf der Djembe. Wir übten anstrengende, lustige und herausfordernde Schritte und sangen dazu sogar ein afrikanisches Kinderlied. Am Schluss erfuhren wir noch etwas über Alious Familie und die Wohnverhältnisse in Afrika. Es war ein großartiger Workshop und wir haben viel gelernt!

Anna-Mia Perhart, 2b

American Football in den 8. Klassen

Im Rahmen des Schulsportservices kamen Michael Aschaber und Stefan Schipflinger vom American Football Club Wörgl Warriors im März drei Mal zu uns in den Sportunterricht. Die beiden sympathischen Jungs gaben uns mit der Variante Flagfootball Einblicke in eine Sportart, welche jeder kennt und doch nicht kennt. Unsere Vorstellung war geprägt durch Film und Fernsehen. Doch eigentlich handelt es sich dabei um „Schach – einmal anders“, dominiert durch Strategie, Taktik, Wurftechnik und Geschwindigkeit. Das interessanteste an diesem Spiel sind zweifelsohne die Spielzüge, die wir uns im Vorhinein überlegen mussten und bei denen der Quaterback eine wichtige Rolle spielt – Ready? Hep!

Ideen von Judith Flatscher und Katharina Hirn, 8C

Amercian Jazzdance in Sport in der 5ab

Am 20. März 2017 kam Theresa Pixer in unsere Sportstunden, um uns einen kleinen Einblick in den „American Jazz Dance“ zu geben. Wir, die Mädchen der 5AB Klassen, wurden von der professionellen Tänzerin nach einem Warm-Up mit einem „Across-the-floor“ direkt in die Welt des Jazz-Dance geworfen, wobei wir einige Grundschritte lernten. Am Ende unserer Stunde studierten wir noch eine kurze Choreographie ein, mit der wir den kurzen Exkurs beendeten. Bei der Nachbesprechung war viel positives Feedback zu hören: Das Warm-Up stieß auf großen Gefallen. Viele Schülerinnen begeisterte auch die nette Art der Tänzerin und ihre Fähigkeit, die zwei Stunden so abwechslungsreich zu gestalten.

Wir danken dem Tiroler Kulturservice für die finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung.

Helene Gasteiger, 5B

 

 

Tanzvorführung bei dem Finale der Schülerliga-Volleyball

Es tanzten unter der Leitung von Mag. Sarah Nepo am 15.3. 2017 als Showeinlage beim Finale der Volleyball-Schülerliga alle Schülerinnen der 4a, Schülerinnen der 4c und eine Schülerin der 3c!

Waldgeister

Als Abschluss zum Thema „Wald“ konnten die SchülerInnen der 2a- und 2d-Klassen in Biologie bei Prof. Dünser ihrer Fanatasie freien lauf lassen und Waldgeister basteln.

Hier ein  paar Eindrücke und Exemplare:

Klasse 2a:
“ Habt ihr nicht auch schon einmal ein leises Rascheln gehört, ein Knacken zu euren Füßen wahrgenommen oder gar etwas Kleines, Buntes gesehen?
Wenn ja, dann habt ihr bestimmt einen Waldgeist erblickt!
Waldgeister sind kunterbunte Baumteile, die Freunde und Beschützer des Waldes sind und bestimmte Botschaften vermitteln.“
Einige Beispiele sind: ……. „Wir Wälder sind Erholungsräume, also passt auf uns auf!“
……. „Wir sind Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen!“
……. „Haltet uns sauber!“
……. „Schützt uns vor Schädlingen!“

 

 

Klasse 2d:

Wir in der 2d-Klasse bastelten zum Abschlusses unseres Themas „Wald“ Waldgeister, die nicht nur uns, sondern auch unsere Frau Prof. Dünser ordentlich erschreckten. Manche von ihnen sind aber auch ganz niedliche Gesellen und sie vermitteln uns Botschaften: …… „Werft den Müll in die Mülleimer und nicht in den Wald!“
…… „Schreit im Wald nicht herum!“
…… „Brecht nicht unnötig Äste und Zweige ab!“
…… “ Schützt den Lebensraum Wald!“
…… “ Erfreut euch an der Schönheit des Waldes!“

Frau Prof. Dünser hat uns mit diesem Projekt kreativ werden lassen und wir sind stolz auf unsere Arbeiten.

Workshop "Soundpainting"

Am 9. und 10. März 2017 hatten wir, der Schulchor und die Musikklasse 5D einen sehr interessanten Workshop mit darauffolgendem Auftritt als Opener beim Jazzfestival „Artacts“ in der alten Gerberei in St. Johann in Tirol. Wir haben uns 2 Tage lang mit dem Thema „Soundpainting“ beschäftigt und unter der Leitung von Anita Biebl eine neue Ausdrucksweise beziehungsweise eigene Sprache in der Musik kennen gelernt. „Soundpainting“ ist eine Mischung aus Pantomime und Zeichensprache und wird von MusikerInnen, TänzerInnen und SchauspielerInnen verwendet. Man kann sich das so vorstellen: die Gruppe wird in Chor-Aufstellung von einem Dirigenten/einer Dirigentin, der/die der Gruppe unterschiedliche Zeichen vorgibt, angeleitet. Die Gruppe führt diese Zeichen in Form von unterschiedlichen Rhythmen, Beatboxing, Body Percussion und Gesang aus.  Mittlerweile gibt es ca. 2000 verschiedene Zeichen. Die Komposition entsteht durch die Ausführung der Zeichen unter Anleitung eines Dirigenten/einer Dirigentin immer aus dem Moment heraus.

Der Workshop war sehr interessant und hat uns allen sehr gut gefallen. „Soundpainting“ ist eine sehr originelle Art und Weise, sich in der Musik auszudrücken. Wir können es allen weiterempfehlen, die musikinteressiert und offen für Neues sind.

Chiara und Vivian Partel, Klasse 5D

Under der linden auf der heide - Walther von der Vogelweide & Co.

Am Montag (6.3.) lauschten wir – die 5C und die 5D – einer 6. Stunde der ganz besonderen Art: Auf alten Instrumenten erklangen Ohrwürmer und Skandalgeschichten von einst!

Ermöglicht durch den Tiroler Kulturservice besuchte uns die deutsche Musikerin und Sängerin Ulrike Bergmann. Sie erweckte mittelalterliche Texte von u.a. Walther von der Vogelweide und Oswald von Wolkenstein zu neuem Leben, indem sie diese sang und mit ihrer alemannischen Leier und Drehleier begleitete. Zwischendurch brachte uns Fr. Bergmann die Funktionsweise der mittelalterlichen Instrumente sowie den geschichtlichen und sozialen Hintergrund der Lieder näher. Eindrücklich schilderte sie beispielsweise, wie sich fraw in Liedern zur Liebe in all ihren weiblichen Facetten outet: Und was tun, wenn der Liebste immer fremdgeht? Und wenn gar der Ehemann heimkommt und der Liebhaber noch da ist?

Die unterhaltsame Auswahl an vil kurtzweyliger Liedlein gewährte uns einen Einblick in diese aufregende Welt einer längst vergangenen Epoche.

 

Schitag der 3e

Am letzten Schultag vor den Ferien, am 10. Februar 2017, war die 3e-Klasse zusammen mit Frau Prof. Steinwender und Herrn Prof. Weihsleitner in St. Johann Schi fahren. Wir trafen uns um 8:30 Uhr und fuhren gleich mit der ersten Bahn hinauf. Wir waren fast alleine auf den Pisten und wir genossen das traumhaft schöne Wetter. Als erstes fuhren wir am Eichenhof, dann am Penzing, auch die schwarze Piste nach Oberndorf und danach bei der Bergbahn. Als krönenden Abschluss kehrten wir noch in der Harschbichl-Hütte ein, um eine Kleinigkeit zu essen und uns zu stärken. Der Tag verging leider viel zu schnell und was bleibt ist eine tolle Erinnerung an einen gemeinsamen Schitag, an dem wir viel Zeit hatten. Wir haben viel gelacht und viel miteinander geredet und somit an diesem besonderen unsere Klassengemeinschaft nachhaltig gestärkt. Wir hoffen, dass wir wieder einmal Schi fahren gehen!

Emily Wachel und Marie-Luise Häffner, 3e

Gemeindeamtsbesuch als Teil des Projektes „mit kultureller Bildung Demokratie gestalten“

Am Mittwoch, dem 01.03.2017, gingen wir, die Schülerinnen und Schüler der 4e, gemeinsam mit unserer BE-Lehrerin zum Gemeindeamt St. Johann. Dort erwartete uns bereits der Kulturreferent und Vorsitzende der Öffentlichkeitsarbeit der Marktgemeinde, Herr Mag. Peter Fischer. Als wäre es eine richtige Gemeinderatssitzung, nahmen wir am runden Tisch der Gemeideräte Platz und mit einem Klingeln wurde die „Sitzung“ eröffnet. Zuerst sprach Herr Fischer mit uns über Allgemeines aus der Gemeinde und wir verglichen die Infrastruktur der Gemeinde von früher und heute. Danach durften wir selbst Fragen stellen. Dominante Themen, über die wir diskutierten, waren die Kitzbühler und St. Johanner Skigebiete am Kitzbühler Horn. Weitere Dinge, über die wir informiert wurden, waren zum Beispiel der Bebauungsplan der Marktgemeinde, was bei einem Hochwasser passiert oder auch das Gymnasium und dessen Umbau selbst. Diese Stunde am Nachmittag war für uns alle sehr interessant und wir haben viel Wissenswertes über St. Johann und die Politik im Allgemeinen erfahren. Wir möchten uns auch noch einmal bei Herrn Fischer bedanken, der sich für uns Zeit genommen hat. Die Auseinandersetzung mit Politik und Demokratie verarbeiten wir in Bildern. Am Schuljahresende dürfen wir dann unsere Ergebnisse in der Gemeinde ausstellen.

Teresa Treichl 4E

Wintersportwoche 5abc

Ende Jänner waren 5abc auf Wintersportwoche in der Schiakademie St. Christoph am Arlberg.

Was sie dort so erlebt haben, ist im Bericht der Schülerinnen aus der 5A Iris Yudan und Magdalena Ortner zu lesen:

Vollbepackt mit Koffern und Skiausrüstung traten wir unsere Reise am 22. Jänner nach St. Christoph an und nach 3 ½ Stunden konnten wir uns in unserer Unterkunft direkt neben der Piste einquartieren. Begleitet wurden wir von Frau Prof. Moschinger und Herrn Prof. Keiler.

Am nächsten Tag ging es schon los auf die Piste. Dazu mussten wir nur durch den Skikeller gehen, wo unsere Ausrüstung untergebracht war.  Nach einer zügigen Einteilung in drei verschiedene Gruppen konnte jeder sein passendes Tempo mit den jeweiligen Skilehrern der Ski Austria Academy fahren.

Beim Mittagessen um 12:00 Uhr in der Unterkunft schwärmten wir von der wunderschönen Aussicht, den perfekt präparierten Pisten und dem riesigen Schigebiet. Nach einer zweistündigen Mittagspause ging es um 13:30 Uhr wieder los, bis wir um 15:30 Uhr wieder im Hotel ankamen.

Einen Vormittag bzw. einen Nachmittag verbrachten die einzelnen Schigruppen ihre  Zeit auf der Valluga. Von der Aussichtsplattform auf 2811 Metern aus, sahen wir – soweit das Auge reicht – weiße, verschneite Berggipfel! Dort entstanden auch zahlreiche herrliche Fotos.

Am Mittwoch starteten wir wie immer um 9:00 Uhr, doch dieses Mal erwartete uns ein Ganztagesausflug nach Lech über Zürs und Zug, dem sogenannten „Weißen Ring“. Da im Sommer 2016 einige neue Lifte gebaut wurden, mussten wir keinen Verbindungsbus nehmen und konnten die gesamte Strecke mit den Schiern fahren.  Zu Mittag trafen sich alle Gruppen auf einer Alm, um gemeinsam zu essen. Nach einem Gruppenfoto trennten sich auch wieder unsere Wege, bis wir uns erst spätnachmittags in der Unterkunft wieder begegneten.

Donnerstag konnten wir selbst entscheiden wo wir gerne fahren würden, da dies schon unser letzter Skitag war. Wir entschieden uns für Funparks, Funslopes und einige Pisten wo wir noch nie zuvor gefahren waren.

An unseren Abenden hatten wir auch immer ein volles Programm:

Am Montag erhielten wir einen Vortrag über Alpine Sicherheit, der sehr interessant und lehrreich war.

Am Mittwoch fuhren wir mit einem Bus nach St. Anton zu einer Skishow –  „Schneetreiben“ -, mit Synchronfahren, Pistenraupen, Freestylespringen und der Geschichte des Skifahrens wurden wir 45 Minuten lang unterhalten. Halb erfroren wärmten wir uns in der Unterkunft mit Kakao mit Sahne auf.

Außerdem konnten wir jeden Abend die Sporthalle nutzen, wo wir Volleyball und Fußball spielten.Unser privates Abendprogramm bestand meistens aus Fernsehschauen, „ratschen“ und wir Mädchen hatten sogar einmal die Chance einige Buben zu schminken. Das nutzen wir natürlich sofort aus und nach gut 30 Minuten saßen vor uns drei weitere wunderschöne „Mädls“.

Am Freitag in den frühen Morgenstunden mussten wir leider abreisen. In St. Anton hatten wir noch eine Stunde zu verbringen, manche spazierten durch den Ort und andere wiederum nahmen ein zweites Frühstück ein. Um 11:03 Uhr saßen wir endgültig alle im Zug und verbrachten noch 2 ½ Stunden gemeinsam.

Wir vermissen jetzt schon das Schifahren, aber auch das ausgezeichnete Essen (vor allem die Brownies!), unsere netten Schilehrer und das wunderschöne Wetter. Diese Woche verstärkte auch sicherlich unsere Klassengemeinschaften.

Iris Yudan und Magdalena Ortner

 

 

Tango argentino

„Tango argentino“ an unserer Schule

Die Spanischgruppen der Klassen 5cd, 7a, 7d und der 8a durften am 6. Februar den Tangoklängen des aus Innsbruck angereisten Conjunto de Tango lauschen. Das Musiker-Quartett beehrte uns unter der Leitung von Lito Fontana, welcher ein gebürtiger Argentinier und international bekannter Posaunist ist. Neben der Darbietung von modernem und traditionellen Tango, unter anderem auf dem akkordeonähnlichen Bandoneon, erzählte uns Lito Interessantes über sein Heimatland und die Entstehung des Tangos. Wir lernten beispielsweise, dass der Tango durch das Zusammentreffen von verschiedenen Mentalitäten und Kulturen entstanden ist, nachdem ein Immigrantenstrom aus Europa sein Glück in Buenos Aires versuchte. Die größtenteils enttäuschten Erwartungen brachten die Zugezogenen dann in dieser melancholischen Musik zum Ausdruck, welche den Schülern und Schülerinnen beim Konzert nähergebracht wurde.

Mag. Julia Mairunteregger

Open Labs Day 2017

Open Labs Days an der Uni IBK

Zusammen mit Professor Pitterl besuchte die 7Cl am 7. Februar 2017 die Open Labs Days an der Universität Innsbruck. Dort wurden spannende Kurzvorlesungen über die Molekulare Medizin, Mikroorganismen und die Molekulare Spurensuche in der Gerichtsmedizin gehalten. Spezifisch wurde auch auf das Bachelor- und Masterstudium der Molekularen Medizin eingegangen, welches österreichweit nur in Innsbruck angeboten wird. Insgesamt war der Tag sehr informativ, besonders über die Qualifikationen und Fähigkeiten für das Studium wurde viel erzählt.

Sophie Boyle

Für Interessierte – der Link zur Universität: http://mol-med.i-med.ac.at/

Tag der offenen Tür 2017

Nahezu gestürmt wurde das Gymnasium St. Johann am Tag der offenen Tür. Wie jedes Jahr öffnete das BG/BORG St. Johann in Tirol die Türen, um allen Interessierten Einblicke ins Schulleben zu bieten. Trotz der winterlichen Verhältnisse nutzten noch mehr Eltern und Jugendliche als in den vergangenen Jahren die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Zweige der Schule zu informieren. Großer Andrang herrschte dabei bei den Informationsveranstaltungen zur Oberstufe mit seinem vielfältigen Angebot: Das Gymnasium in seiner achtjährigen Langform mit Schwerpunkt Sprachen bietet zusätzlich das Fach „Präsentation – Kommunikation – Medien“ an, das naturwissenschaftliche Realgymnasium setzt noch stärker als bisher auf fächerübergreifenden und praxisorientieren Unterricht in den Fächern Biologie, Chemie und Physik. Neu seit diesem Schuljahr ist auch das Musik-BORG mit Instrumental-, Gesang- und Tanzunterricht. Neben Führungen durchs Schulhaus, Unterrichtsbesuchen, Präsentationen sowie verschiedenen Aufführungen – so etwa der Theatergruppe, des Schulchors oder der Schulband des Gymnasiums- luden Workshops auch zum Mitmachen ein. Mathematik, Physik, Chemie, Biologie – alles gab es zum Angreifen, Mitdenken und Erleben. In einem von den SchülerInnen organisierten Cafe sorgten die GymnasiastInnen für das leibliche Wohl für zwischendurch. Ein gelungener Tag der offenen Tür, in dem das Gymnasium wieder einmal zeigte, was es kann ganz nach dem Motto – „noch nie war Allgemeinbildung so vielseitig – so vielseitig wie du!“

Botantik-Workshop Biologie-Wahlpflichtfach

Workshop des botanischen Instituts Innsbruck im BIU-Wahlpflichtfach

Ende Januar folgte Frau Mag. Bettina Mittendrein von der „Grünen Schule“ des botanischen Institutes in Innsbruck unserer Einladung und informierte die SuS des BIU Wahlpflichtfaches 6.Klassen über die Inhaltsstoffe der Pflanzen. So wurden diverse Teesorten, wie z.B. der blaue Schlumpftee aus Malvenblüten verkostet, Kakaobutter probiert und Zitronensaft angezündet. Auf diese anschauliche Art und Weise lernten sie viel über Gerbstoffe, Schleimstoffe, ätherische Öle, Bitterstoffe und Alkaloide.