Fahrradwettbewerb - Sieg für das BG/BORG St. Johann

Unsere Schule hat nun bereits zum 3.Mal am Tiroler Fahrradwettbewerb teilgenommen und konnte dieses Jahr den Sieg mit den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ( 120 ) davontragen. Insgesamt „erradelten“ wir 33.323,37 km und sparten so 3.189,23 kg  CO2 ein ( soviel wie eine Waldfläche von 159,46 m² bindet ).

Die Prämierung fand am 23.10.2017 im festlichen Rahmen in Innsbruck statt, wo auch der per Los  ermittelte Sieger der Tiroler-school-biker geehrt wurde.

Der Gewinner, Timo Grander aus der 4b, erhielt auf diesem Wege einen Gutschein der Firma Giga Sport.

Die Urkunde für die erfolgreichste Schule wurde von Frau Martina Abraham vom Klimabündnis Tirol persönlich an die Schülerinnen und Schüler und an Frau Dir. Krimbacher übergeben.            .

Beim „Sattelfest“ der Gemeinde St.Johann, wo noch einmal unter allen St.Johanner Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Sachpreise verlost wurden, konnten sich noch weitere 14 Schülerinnen und Schüler über ihr Losglück freuen.

Ich gratuliere recht herzlich und bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern und auch bei den alljährlich teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement.

Mag. Maike Mayerhofer

Krebshilfe-Sammlung 2017

Wie auch bereits in den letzten Jahren, konnte unsere Schule mit eurer Hilfe die Krebshilfe-Forschung tatkräftig unterstützen. Dr.Marth und Frau Singer von der Tiroler Krebshilfe bedankten sich herzlich bei unseren Schülerinnen und Schülern und prämierten die erfolgreichsten Sammelteams unserer Schule.

Insgesamt wurde von euch die gewaltige Summe von 13.120,– Euro gesammelt

 

Damit lagen wir weit vor den anderen Schulen Tirols, insbesondere das Sieger-Duo ( Marlene Wörgetter und Zita Schnückel aus der 4d ) trug mit einem Sammel-Betrag von ca 2.450,– Euro zu diesem Erfolg bei!

 

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns ebenfalls für die  Unterstützung aller Schülerinnen und Schüler!

Danube Master Malwettbewerb

Alexander Lindner und Stefanie Granegger aus der 6D-Klasse haben sich mit Land Art auseinandergesetzt und wurden zudem aktiv für sauberes Wasser. In diesem Sinne haben sie sich der Jury des Danube Art Master- Wettbewerbs gestellt und dort österreichweit den (leider undankbaren) vierten Platz belegt.

Hier ihre ausdrucksstarke Arbeit aus Fundstücken der Ache: „alles kommt zurück“ beziehungsweise „what goes around comes around“.

Erfolge im Schuljahr 2016/17

Sporttag 2017

Unterstufe   4.Juli 2017

Völkerball

1.Klassen Mädchen:

1.Platz: 1A

2.Platz: 2B

3.Platz: 1C

4.Platz: 1D

5.Platz: 1E

 

1.Klassen Burschen:

  1. Platz: 1A
  2. Platz: 1B
  3. Platz: 1C
  4. Platz: 1D
  5. Platz: 1E

2. Klassen Mädchen:

  1. Platz: 2A
  2. Platz:2B
  3. Platz: 2D
  4. Platz: 2E
  5. Platz: 2C

 

Pezziball Mädchen:

3, Klassen:

  1. Platz: 3B
  2. Platz: 3D
  3. Platz: 3E
  4. Platz: 3C
  5. Platz: 3A

4. Klassen:

  1. Platz: 4E
  2. Platz: 4C
  3. Platz: 4D
  4. Platz: 4A
  5. Platz: 4B

 

Fußball Burschen

  1. Platz: 4A
  2. Platz: 3A

 

Oberstufe 5. Juli 2017

Volleyball:

  1. Platz: 5C
  2. Platz: 5B2
  3. Platz: 7AC1
  4. Platz: 5D
  5. Platz: 6C
  6. Platz: 6B
  7. Platz: 5B
  8. Platz: 7AC2
  9. Platz: 6A
  10. Platz: 7AC3

 

Pezziball:

  1. Platz: 6C
  2. Platz: 5A2
  3. Platz: 7D
  4. Platz: 6B

 

die übrigen Plätze wurden nicht ausgespielt.

 

Erfolge beim Tiroler Märchenpreis

Die Märchenfortsetzungen von Maria Hanks (2e) und Elisabeth Jöchl (1e) wurden beim Tiroler Märchenpreis mit einer Auszeichnung prämiert: ihre Aufsätze zählen unter 1.400 Einsendungen zu den zehn besten Arbeiten in der Altersklasse 3 (Aufsätze).

Wir gratulieren sehr herzlich!

 

Aufgabenstellung: Altersklasse 3: (SchülerInnen der 1./2. Kl. AHS , NMS sowie in Südtirol 5. Kl. VS und 1. Kl. MS)

Im Drachenland

Eines Tages, es ist schon sehr lange her, da lebte im Drachenland ein riesiger Drache. Er war mutig und stark. Manchmal war es ihm zu Hause zu langweilig. Dann machte er sich auf den Weg und streifte durch Wiesen und Felder. Dabei kam er eines Tages in eine fremde Stadt. Er war sehr erstaunt, denn hier sahen die Drachen ganz anders aus. Sie waren bunt und hatten goldene Flügel. „Ich möchte auch so schön aussehen“, dachte der Drache. Als die anderen Drachen ihn entdeckten, lachten sie ihn aus. Da verkroch er sich traurig hinter einem Busch. Aber auf einmal stupste ihn jemand an. Als er sich umdrehte, entdeckte er…..

 

Link zur Homepage des Tiroler Märchenpreises:

http://www.maerchenfestival.at/index.php?id=176#c762

Staatsmeisterschaften "active kids": Bronze für das Gymnasium St. Johann

Die Schülerinnen und Schüler der 2B-Klasse des BG/BORG St. Johann vertraten Tirol bei den Bundesmeisterschaften im Vielseitigkeitsbewerb  „active kids“, die am Montag und Dienstag in Kitzbühel stattfanden. Insgesamt waren acht Klassen, ca. 200 Kinder, aus den verschiedenen Bundesländern  vertreten.

Ein Monsterprogramm  von  elf verschiedenen Disziplinen mussten bei diesem Bewerb an zwei Tagen absolviert werden!  Schon beim Schwimmen am ersten Tag konnten die St. Johanner auftrumpfen.   Vier Leichtathletik- und sechs Hallenbewerbe brachten die Buben und Mädels dann am zweiten Tag ganz schön ins Schwitzen.  Am Abend im „Tiroler“ in Kirchberg, wo die Siegerehrung stattfand,  konnten sich die St. Johanner Schülerinnen und Schüler dann über den ausgezeichneten dritten Platz freuen.  Bundesmeister wurde eine Klasse aus der Neuen Mittelschule Alberschwende in VLBG, die Silbermedaille ging an die Steiermark. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem tollen Rahmenprogramm: die Fahrt auf den Hahnenkamm,  die Besichtigung des Starthauses und der Mausefalle, von wo sich die Abfahrtsasse in die Tiefe stürzen, lies die Teilnehmerinnen ganz schön ins Staunen geraten.

Erfolge beim Känguru der Mathematik

Der Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ gehört mit mehr als 100.000 TeilnehmerInnen zu den bekanntesten bundesweiten Schulaktivitäten, seine Grundidee ist die Förderung des Interesses an der Mathematik. Auch heuer nahmen die Schülerinnen und Schüler des BG/BORG St. Johann in Tirol an diesem Wettbewerb teil und konnten ihr mathematisches Wissen zeigen. Vier Schülerinnen und Schüler stachen mit ihren Leistungen besonders hervor und wurden zur offiziellen Preisverleihung der Landeswertung unter der Schirmherrschaft von LR Mag. Beate Palfrader eingeladen.

Stefan Pflügler, aus der Klasse 2E, erreichte landesweit in der Kategorie „Benjamin“, 6. Schulstufe, den ersten Platz. Auch Sofia Tiefenbacher, 3B, darf sich Landessiegerin in der Kategorie „Kadett“, 7. Schulstufe, nennen. Verena Pflügler, 6A, als Zweite der Kategorie „Junior“, 10. Schulstufe, und Laurin Ventola, 3A, als Dritter der Kategorie „Kadett“, 7. Schulstufe, wurden ebenfalls zur Preisverleihung eingeladen.

Wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich zu ihren Leistungen und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 

2b - Landesmeister im Vielseitigkeitswettbewerb "active kids"

Am Dienstag, den 30.Mai fand am BG/BORG St. Johann und im Koasastadion die Landesmeisterschaft im Vielseitigkeitsbewerb statt.  Acht Klassen aus dem Unterland kämpften bei sommerlich heißen Temperaturen in den  Kategorien Regelklassen und Sportklassen um den Titel.  Auf dem Programm standen 10 Disziplinen, darunter Gerätturnen, Balldribbling, Hindernislauf, Stangenklettern und Leichtathletik. Das BG/BORG St. Johann war in der Kategorie Regelklassen mit der 2D und 2B Klasse vertreten.

Die 2B-Klasse, die schon im Fernwettkampf bei den Regelklassen die meisten Punkte erzielte, konnte ihre Leistungen bestätigen und den Sieg holen! Somit vertritt die 2B-Klasse Tirol bei den Bundesmeisterschaften, die von 26. – 28. Juni in Kitzbühel stattfinden.

Auch die 2 D – Klasse legte sich mächtig ins Zeug, kämpfte um jeden Punkt und holte schließlich den 4. Platz.

Mag. Romana Moschinger

Erfolg bei Cambridge-Prüfung

Auch in diesem Schuljahr kann sich unsere Schule wieder über den Erfolg von zehn Schülerinnen freuen, die nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit die äußerst anspruchsvolle Prüfung „Cambridge Certificate in Advanced English“ bestanden haben. Wir gratulieren unseren erfolgreichen Kandidatinnen zum Bestehen der CAE-Prüfung!

Aichinger Myriam

Fankhauser Elisabeth

Foidl Maria

Landegger Anna

Lazzerini Elena

Lederwasch Pia

Obwaller Lisa

Plattner Elisabeth

Stock Louisa

Szabo Dorina

 

Das Gymnasium bietet interessierten Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, sich ein Schuljahr lang im Rahmen eines Freifachs auf diese Prüfung vorzubereiten. Die zweitägige Prüfung wird in Innsbruck abgelegt; die Prüfer sind von der Universität Cambridge autorisiert, diese Prüfung abzunehmen. Die CAE-Prüfung umfasst die Bereiche Leseverständnis, mündliche Ausdrucksfähigkeit, allgemeine Sprachbeherrschung, Hörverständnis und Schreibfähigkeit. Fast alle englischen und viele amerikanische Universitäten erkennen das „CAE“ als Nachweis der für ein Universitätsstudium erforderlichen Sprachkompetenz an; das Zertifikat wird außerdem weltweit von vielen Firmen und Institutionen als Nachweis sehr guter Englischkenntnisse anerkannt.

Mag. Petra Zimmeter

 

CAE – preparation and exam

For almost half a year we, the volunteers, had the pleasure to spend two additional hours of each Thursday preparing for the CAE-exam. Usually students are not that enthusiastic when it comes to staying longer at school. But we attended almost always. Why? Well, thanks to our professor Miss Zimmeter, the lessons were never tedious. She managed to keep us interested, provided us with vital information about our exam and supported us wherever she could. Being taught by her, all of us would have been able to successfully accomplish the exam. However, some decided not to give it a try. When the big day arrived, all of us were pretty nervous. Impressed and also slightly irritated by the strict rules we started to take the test, which lasted all morning. As it turned out, our preparation tasks had been a bit harder than the actual examination tasks. Encouraged by this, we also mastered the speaking part, together with our designated partner. After presumably seven hours we could finally head home and take a rest from this exciting, yet exhausting day.

Elena Lazzerini and Elisabeth Plattner

 

Philosophie-Olympiade

Herzlichen Glückwunsch an Katharina Hirn (8c), die mit ihrem philosophischen Essay tirolweit den hervorragenden zweiten Platz belegte!

 

Landesschulschwimm-Meisterschaft 2017

Landesschulschwimm-Meisterschaft 2017

Rettungsschwimmstaffel

Kraulstaffel

 

Nach vielen Trainingsstunden war es am Dienstag, den 28. März 2017 soweit. Um 7:00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof St. Johann und fuhren pünktlich mit dem Zug los. Vom Bahnhof Innsbruck ging es mit dem Bus noch weiter und das letzte Stück mussten wir zu Fuß zum Schwimmbad Höttinger Au gehen. Ab 9:30 Uhr konnten wir uns Einschwimmen. Zuvor wärmten wir uns noch auf und es ertönte schon bald das Signal zum Verlassen des Beckens und zum Start der Meisterschaften. Wir vom BG St. Johann i.T. waren mit drei Gruppen am Start. Team 1 die Mädchen-Gruppe der 5. und 6. Klasse mit acht Schwimmerinnen, Team 2 die Mädchen-Gruppe der 7. und 8. Klasse mit acht Schwimmerinnen und da sich bei den Jungen zu wenig meldeten, gab es nur eine Buben-Gruppe, Team 3 mit acht Schwimmern.

Der Wettbewerb begann mit der Kraulstaffel der Mädchen Team 1, die diesen Lauf gewannen. Bei der Kraulstaffel der 7./8. Schulstufe wurde Team 2 Dritter. Die Buben schaffte es auf den zweiten Platz. Doch der Wettbewerb war noch nicht zu Ende. Es gab noch die Rettungsschwimmerstaffel. Team 1 wurde nur von BG Wörgl geschlagen. Team 2 landete auf den dritten Platz und Team 3 gewann ihren Lauf.

 

Nach den Schwimmbewerbe fand gleich die Preisverleihung statt.

Team 1 wurde von fünf Teams Zweiter.

Von sieben Gruppen wurde Team 2 Vierter.

Und Team 3 wurde Vierter von acht Gruppen.

Wir und unsere Begleitpersonen Frau Prof. Gabriele Brunner und Herr Prof. Johann Bramböck waren mit unseren Leistungen sehr zufrieden.

Dieses aufregende Erlebnis brachte uns viele neue Erfahrungen und wir schlossen neue Freundschaften.

Ein Dankeschön auch noch an Frau Sammer, die uns den ganzen Tag begleitete.

Hannah Pfeifenberger, 2b

Bezirksredewettbewerb

Schöne Erfolge beim Bezirksredewettbewerb

Mit zwei zweiten und zwei dritten Plätzen behaupteten sich die Schüler des BG/BORG St. Johann i. T. bei der Bezirksausscheidung im Spitzenfeld.

Daniel Schermer (4b) und Felix Jöchl (6b) verfehlten den Sieg nur ganz knapp. Kilian Siorpaes (4a) und Jan Kirchner (7a) belegten jeweils den dritten Rang.

Herzliche Gratulation zu den erbrachten Leistungen.

 

Landesmeister im Klettern

Am Dienstag, den 28. März, fand der Schulbouldercup in der Boulderhalle St. Johann statt.

Die erste Stunde verbrachten wir im Unterricht, danach trafen wir uns vor der Schule. Wir, das waren heuer vier Teams: Für die ersten und zweiten Klassen Team 1: Elisabeth Jöchl, Paula Alberts, Jana Wörgötter und Valentin Möllinger; für die dritten und vierten Klassen Team 2: Pia Haidacher, Ronja Kronberger, Kathi Widmann und Xenia Wienand; sowie Team 3: Charlotte Kofler, Emilia Salinger, Hannah Seibl und Matthias Leimer; und für die Oberstufe Team 4: Neesha Dickjürgens, Victoria Schwaiger, Karina Steinwender und Moritz Joast.

In der Boulderhalle angekommen, haben wir uns die Boulder angesehen und festgestellt, dass sie schwieriger als letztes Jahr waren. Nachdem wir zusammen aufwärmt hatten, warteten wir, bis der Bewerb startete.

Es waren noch ein paar Teams vor uns, denen wir zusehen konnten. Dann waren wir an der Reihe. Das Ziel war es, die vorgegebenen Boulder in jeweils 90 Sekunden so oft wie möglich zu schaffen. Es war sehr anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht.

Nachdem wir alle vier Boulder geklettert waren, warteten wir auf die Siegerehrung. Da keine Ergebnisliste ausgehängt worden war, wussten wir noch nicht, wer gewonnen hatte.

Zuerst wurden die Teams der 5./6. Schulstufe aufgerufen. Die Teams wurden vom letzten bis zum ersten Platz aufgerufen, unser Team 1 erreichte den 9. Gesamtplatz. Dann war unsere Kategorie an der Reihe. Team zwei schlug sich sehr gut und wurde 7. Als nur noch drei Teams übrig waren, freuten wir (Team3) uns sehr, weil wir wussten, dass wir eine Medaille bekommen würden. Wir wurden als letztes Team aufgerufen – wir hatten gewonnen! Wir bekamen alle eine Goldmedaille und es wurden viele Fotos gemacht.

Zum Schluss kamen noch die Oberstufenschüler dran. Team 4 wurde 6. Insgesamt war es ein aufregender Tag mit vielen tollen Eindrücken!

Matthias Leimer, Charlotte Kofler, Hannah Seibl

Jugendparlament - Sitzung in Wien

Jungparlamentarier für einen Tag

Einen Tag die politische Arbeit eines Nationalratsabgeordneten kennenlernen konnten die Schüler und Schülerinnen der 5a Klasse des BG/BORG St. Johann.

„Was bedeutet Demokratie für dich und deine Klassenkameraden?“ Diese Frage galt es im Vorfeld im Rahmen eines Wettbewerbs zu beantworten. Das eingereichte Video wurde ausgewählt, und so durften die 17 Jugendlichen Mitte März ins Parlament nach Wien fahren.

Unter fachkundiger Betreuung wurden die TeilnehmerInnen in Klubs eingeteilt, die Ausschüsse tagten, Allianzen wurden gebildet. Ganz so wie im richtigen politischen Leben wurde der Prozess der Gesetzgebung durchgespielt. Nach harten Verhandlungen kam es zur Abstimmung, die Gesetzesvorlage wurde angenommen.

Der Kontakt mit Abgeordneten aller politischen Lager, das Tagen im Nationalratssaal, die Pressekonferenz am Ende machten den Ausflug ins Parlament zu einem tollen Erlebnis.

Jugendparlament - Bewerbungsvideo und Motivationsschreiben

Motivationsschreiben als Bewerbung

Wir haben als Klasse (5a) beschlossen, dass wir an dem Wettbewerb teilnehmen wollen. Teils, weil Demokratie bereits in unserem Alter eine große Rolle im Alltag spielt, sei es bei Abstimmungen in der Klasse oder bei kleineren Wahlen, aber auch teils, weil uns das Jugendparlament interessiert: Einen Tag lang in die Rolle eines/r Politikers/Politikerin zu schlüpfen, Gesetze zu beschließen, ist eine Chance, die wir sehr gerne nutzen würden!

Und das mit Erfolg – am 10. März geht es nach Wien ins Parlament!

Herzlichen Glückwunsch der 5a und ihrer Geschichtelehrerin Mag. Sonja Eder-Seibl!

 

65. Jugendredewettbewerb – talk 2 us

Ergebnis der schulinternen Qualifikation

08.03.2017 ,   08:25 – 12:10 Uhr, Aula

Insgesamt nahmen 15 Redner/ innen teil.

Klassische Rede Unterstufe (4. Klassen):

1.     Schermer Daniel (4b)        390 P.                „Wollen wir so eine Zukunft?“

2.     Lazzerini Valentina (4e)   354 P.                „Zivilcourage“

3.     Dimitrova Veronika (4d)   335 P.               „Fleischkonsum – No Go“

4.     Strasser Chiara (4d)

4.     Lintner Laura (4b)

 

Spontanrede Unterstufe (4. Klassen)

1.     Siorpaes Kilian (4a)           320 P.            Sport und Gesundheit

2.     Prietl Philipp (4c)              262 P.            Medien – Computer – Technik

3.     Steger Stefan (4d)             256 P.            Politik und Gesellschaft

4.     Stanger Jakob (4a)

 

Spontanrede Oberstufe

Granegger Stefanie (5d)  358 P.            Schule, Freizeit, Arbeitswelt

 

Klassische Rede Oberstufe

1.     Kirchner Jan (7a)                          384 P.            „Made to break“

2.     Jöchl Felix (6b)                              380 P.            „Das Jugendschutzgesetz  …“

3.     Pichler Marie – Therese (5a)    373 P.            „Vertrauen zu mir selbst

4.     Resch Katharina (6b)

4.   Pflügler Verena (6a)

 

Die Jury hat folgende Entscheidung getroffen:

Für den Bezirksredewettbewerb am 23. März 2017 haben sich folgende Schüler qualifiziert:

Klass. Rede Unterstufe:               Schermer Daniel (4b)

Spontanrede Unterstufe:             Siorpaes Kilian (4a)

Klass. Rede Oberstufe:                Kirchner Jan (7a)  und   Jöchl Felix (6b)

Ich gratuliere allen Rednerinnen und Rednern zu ihren hervorragenden Leistungen und wünsche viel Erfolg beim Bezirksredewettbewerb!

Großer Dank gilt neben der Jury allen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre Motivation und Betreuung der Redner/innen die Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden ließen!

Für die Übernahme der Kosten der Rhetorikseminare sei dem Amt der Tiroler Landesregierung Abteilung Gesellschaft und Arbeit/ Jugend herzlich gedankt!

Klaus Weisleitner

Sophia Sammer (2e) - Staatsmeisterin in 100m Rücken

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften wurden am 4. und 5.3. in Dornbirn ausgetragen.

Sophia erreichte in 100m Rücken mit einer Zeit von 01:13,41 Min. die Goldmedaille, darüber hinaus holte sie noch eine Silbermedaille in 200m Rücken mit einer Zeit von 02:36,52 Min.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Philosophie-Olympiade: 3. und 8. Platz beim Landeswettbewerb

Philosophischer Essay-Wettbewerb 2016/17

3. und 8. Platz beim Landeswettbewerb

Im Schuljahr 2016/17 findet zum 12. Mal der Essay-Wettbewerb im Unterrichtsgegenstand Philosophie statt. Dieser Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Interesse am Philosophieren und Freude am Formulieren eigener philosophischer Überlegungen. Aus der Schulauscheidung –  11 TeilnehmerInnen der achten Klassen hatten 4 Stunden an einem Vormittag zur Verfügung um ihre Essays zu verfassen – gingen Myriam Aichinger, Eralp Yüzdirhem und Katharina Hirn mit nachfolgenden Werken als SiegerInnen hervor. Die TeilnehmerInnen konnten unter 4 Zitaten wählen, welches sie bearbeiten wollten (siehe www.philolympics.at).

Katharina Hirn wurde mit ihrem Essay tirolweit mit einem 3. Preis prämiert, Myriam Aichinger erreichte den 8. Platz!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Essay von Katharina Hirn

Thema 2: Die offene Frage „Wer bist Du?“ soll immer wieder gestellt werden, ohne eine abschließende Antwort zu erwarten. Das fortgesetzte Interesse am Anderen und das Begehren nach Anerkennung bleiben das Ziel, ohne in der Feststellung „jetzt weiß ich, wer du bist“ zum Schweigen gebracht zu werden.

Wer bist Du?“ – Drei einfache Worte, die eine Frage formen, deren Beantwortung allerdings alles andere als einfach ist. Wie sollte man schließlich sein ganzes Sein, seinen innersten Kern, durch eine simple Äußerung auf den Punkt bringen? Das wirft die Vermutung auf, ob dies der Fragesteller überhaupt von seinem Gesprächspartner erwartet, oder ob er sich nicht vielmehr bewusst ist, dass sein Unwissen nie durch eine endgültige, unstrittige Erkenntnis abgelöst werden wird. Ist es daher der Akt des Fragens selbst und die damit eingehende Neugier an der Person eines Anderen, was als erstrebenswert angesehen wird? Geht es letztendlich gar nicht um das Erhalten einer abschließenden Antwort, sondern um eben diese Äußerung an Interesse und Wissbegier, die den Wunsch nach einem Verstehen des Anderen klar ausdrückt?

Es gleicht einem Wunder, wie mannigfaltig und komplex der menschliche Verstand ist. Auf einen Blick kann man zwar erkennen, dass sich keine zwei Geschöpfe auf unserer Erde äußerlich gleichen, doch das eigentliche Phänomen bleibt dem Auge verborgen: Der Kern eines Lebewesens, seine Persönlichkeit und sein Charakter, seine „Seele“, wenn man sie so nennen will. Schon seit unzähligen Jahren widmen sich diverse Forschungen und Experimente der Aufgabe, dem menschlichen Geist seine Geheimnisse zu entlocken, doch noch immer bleibt dieser großenteils ein Mysterium. Vielleicht ist es gerade dieses Unerklärliche, was die Neugier an einer anderen Person weckt. Wieso handelt sie, wie sie handelt? Was geht in ihrem Innersten vor? Mit diesem Interesse geht daher auch immer ein gewisses Grad an Zuneigung und Aufmerksamkeit einher, denn wieso würde man sich sonst die Mühe machen, dem Geheimnis eines anderen Individuums auf die Spur zu gehen? Die Fragestellung an sich ist also ein Zeichen an Hingabe zu dem Anderen – und das ist etwas, was sich jeder Mensch erhofft und wünscht: Jemanden, der ehrliches Interesse an der eigenen Person zeigt. So gesehen ist die Behauptung, dass nicht die Antwort, sondern die Frage „Wer bist Du?“ das Ziel ist, zweifellos nicht unbegründet. Hätte man nun den Punkt erreicht, an dem man klar und deutlich das Rätsel eines anderen Menschen entschlüsselt hat, dann gäbe es keinen Grund mehr, sich weiter mit diesem zu beschäftigen. Schließlich ist es gerade dieses Suchen nach einer Antwort, nach Verständnis, was die Beziehung zu einer Person lebendig hält und für einen selbst immer wieder neue Blickwinkel öffnet und Horizonte erweitert. Der Moment, an dem man aufhört, von einem anderen Individuum überrascht zu werden, an dem man dessen Verstand hundertprozentig erfasst hat, ist genauso unwahrscheinlich wie enttäuschend; der Erhalt einer eindeutigen Antwort wäre nicht wie erwartet befriedigend und erleuchtend, sondern vielmehr ein Ende des fortwährenden Interesse am Anderen.

Natürlich kann man nun konternd einwerfen, dass das Aufdecken des Unerklärlichen und das Streben nach Antworten in der menschlichen Natur liegen und somit das eigentliche Ziel doch eine endgültige, aufklärende Erwiderung sei. Aber wird der Moment, an dem jedes Geheimnis unseres Universums entschlüsselt sein wird, je eintreten, oder ist dies nur utopisches Wunschdenken? Hat es nicht etwas Hochmütiges oder sogar Maßloses an sich, dass die Menschen erwarten, sie könnten irgendwann jedes Rätsel unserer Welt verstehen? Vielleicht ist der Verstand eines Lebewesens ja eines der Dinge, die für immer ein Mysterium bleiben werden. Und wie bereits erwähnt ist das keineswegs etwas Schlechtes, denn so wird das Interesse an anderen Individuen nie nachlassen oder im Sande verlaufen. Es ist ein veralteter Gedanke, dass nur das Endergebnis zählt, dass nur eine abschließende Antwort erstrebenswert ist; in diesem Fall, wo die Frage doch so viel größer ist als einfache Worte, bleibt der sprichwörtliche Weg das Ziel.

Wie bereits erwähnt erscheint es absolut unmöglich, die Frage „Wer bist Du?“ zu beantworten. Zu komplex und verworren ist der menschliche Verstand, zu vielfältig das eigene Wesen, als dass man es in Worte fassen könnte. Nichtsdestotrotz bedeutet das nicht, dass man deshalb resignieren sollte und das Finden einer Antwort aufgeben sollte. Die Schwierigkeit besteht darin, zu akzeptieren, dass wir Menschen nicht allwissend sind und deshalb dieses Geheimnis vermutlich nie aufdecken werden, aber ihm zumindest sehr nahe kommen können. Egal ob Fragesteller oder Gefragter – beiden muss bewusst sein, wie verwunden die Wege der menschlichen Persönlichkeit sind und dass diese nur bedingt erforscht werden können. Nichtsdestotrotz soll dies nicht die Freude dämmen, die das Interesse durch die Frage „Wer bist Du?“ hervorruft. So einfach es klingt: Sollte man sich nicht schon damit zufrieden geben, dass ein Anderer ein solches Interesse an der eigenen Person zeigt, dass es jemanden auf der Welt gibt, der sich über einen selbst Gedanken macht? Wieder ist es hier die hochgesteckte menschliche Erwartung, dass es auf alles eine Antwort gibt, die enttäuscht wird und irreführend wirkt. Diese mag zwar auf einige Sachlagen oder  Hypothesen zutreffen, aber nicht, wenn es um so etwas Komplexes wie ein menschliches Wesen geht. Nie wird jemand das vollkommene Verständnis über ein Individuum erreichen und mit der Aussage „jetzt weiß ich, wer du bist“ bestätigen, dass es keinen Winkel des  Anderen gibt, der sich seinem Begreifen entzieht.

Durch diese Überlegungen folgt nun die Erkenntnis, dass es in der Tat von Bestreben ist, die Frage „Wer bist Du?“ gestellt zu bekommen, auch – oder gerade weil – sie nie vollkommen beantwortet werden kann. Es liegt in der menschlichen Natur, dass man sich nach Anerkennung und Zuneigung sehnt, und eben jene Frage drückt beides aus. Auch wenn die Gesprächspartner sich bewusst sind, dass eine erklärende Antwort wohl ausbleiben wird, ist jene Frage trotzdem von tieflegender Bedeutung und sollte keineswegs mangels Verständnis ausgelassen werden. Vielmehr ist es genau die Unlösbarkeit der Aufgabe, die vermehrtes Nachfragen animieren und das Interesse nicht im Keim ersticken sollte. Jedes Lebewesen ist ein Wunder – ein Wunder, welches man einfach nicht in Worte fassen kann. Auch wenn die Menschen immer nach Wissen und Erkenntnis streben, ist es diese Unmöglichkeit einer Antwort, die das Bestreben nach Verständnis weckt und nicht in Entmutigung enden sollte. „Wer bist Du?“ – drei Worte, eine Frage, auf die viele Menschen sich eine Antwort erhoffen, unwissend, dass sie allein durch das Stellen eben jener schon ihr Ziel erreicht haben.

Essay von Myriam Aichinger

Thema 4

Die Natur-der Mensch. Oder der Mensch- die Natur? Ist es dem Menschen erlaubt Mitmenschen aufgrund ihrer Taten als unethisch zu bezeichnen, aber die Natur und ihre Gewalt als unumgänglich hinzunehmen? Wäre es nicht gerechtfertigt, wenn der Mensch, ebenfalls ein Produkt der Natur, ohne jegliche Konsequenzen und Beurteilungen handeln würde, so wie es ihm von der Natur vorgelebt wird? Natürlich ist es wichtig sich diese Frage zu stellen, da es hierbei nicht nur um die philosophische Frage und das Gedankenspiel an sich geht, sondern auch die gesamte menschliche Evolution in Frage gestellt wird.

 

Zuerst ist es essentiell den Begriff Natur genau zu definieren, um später etwaige Thesen aufzustellen. Die Natur besteht aus vielen kleinen Organismen, die alle in irgendeiner Form in Symbiose miteinander stehen. Sie umfasst ein ewiger Kreislauf, bestehend aus der Entstehung, der Lebensspanne und dem schlussendlichen Ableben eines Lebewesens. Jeder Erdbewohner ist von diesem Kreislauf betroffen.

Dieser Ablauf geschieht unbewusst, die Natur selbst kann sich nicht die Frage stellen, ob die Handlung, beispielsweise ein Vulkanausbruch, im derzeitigen Moment sinnvoll ist. Diese Geschehnisse treten aufgrund von gleichzeitig eintretenden Zufällen ein. Zufällen die den Planeten Erde geformt haben und den unbewussten Ablauf sinnvoll machen, sofern man nicht einzelne Geschehnisse betrachtet, sondern das große Ganze. Somit könnte man die Natur auch als eine geordnetes Chaos bezeichnen, indem jedes sinnlos erscheinende Ereignis im Laufe der Zeit an Sinn gewinnt. Auch der angerichtete Schaden hat einen Zweck, da dieser nur die Spirale des Lebens antreibt und den Zerfall, bzw. den Wiederaufbau beschleunigt. Durch das unbewusste Handeln ist es dem Menschen somit nicht erlaubt die Natur zu beschuldigen, da die Handlungen nicht mutwillig geschehen.

Der Mensch ist dagegen ein freies Individuum, das willentlich und bewusst Handlungen durchführt. Er ist zwar der Natur entsprungen, ein Organismus der der Natur unterliegt, doch im Grunde ist der Mensch eine Art Mutation des geordneten Chaos. Wenn man ihn mit einem kleinen Organismus vergleicht, in dem Mutationen stattfinden, die immer häufiger werden, so ist auch der Mensch und seine immer schnellere Verbreitung wie eine vorschreitende Mutation, wie ein Krebs der sich über der Natur ausbreitet und diese zerstört, bis der Wirt stirbt und somit auch die Menschheit untergeht. Dieses Szenario muss aber nicht eintreten, da diese Mutation eine bestimmte Verwandlung des Geistes durchgeführt hat: Der Mensch hat das Bewusstsein erlangt. Im Gegensatz zur Tierwelt, die ausschließlich von ihren Trieben gelenkt wird, ist es ihm damit möglich seine Handlungen zu lenken und abzuschätzen, ob diese notwendig sind oder nicht. Durch diesen freien Willen und die Entscheidungsgewalt hat sich der Mensch über die Natur gestellt und sich somit von ihr abgespalten. Dadurch hat er sich neue Regeln erschaffen und eine neue Ordnung aufgebaut, um nicht länger von der Natur unterjocht zu werden. An dieses Gesetz muss sich nun die Menschheit halten und somit kann sie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden.

Nun wird dem entgegengelegt, dass der Mensch sehr wohl ein Teil der Natur ist, da er sich in vielerlei Hinsicht dem Chaos wieder eingliedert. Nimmt man beispielsweise den Lebenskreislauf, so kann der Mensch diesem nicht entgehen. Auch der Spruch „Fressen und gefressen werden“ übernimmt er in seiner erstellten Welt. Zum Beispiel spiegelt sich dies im Beruf wieder, wo oft eine Hierarchie besteht, sowie bei Arm und Reich, da der Reiche dem Armen in seinen Mitteln stets überlegen sein wird. Das würde bedeuteten, dass der Mensch auch nur ein Produkt der Natur ist und somit nicht für sein Verhalten verurteilt werden darf.

Doch wie am Beginn erwähnt soll man nicht auf die kleinen Details sehen sondern auf das große Ganze, das entsteht. Das Gesamtbild beim Menschen wäre hierbei, dass er freie Entscheidungen treffen kann und somit die Natur beeinflusst. Vergleicht man die negative Gewalt der Natur mit der des Menschen, fällt auf, dass jede unsinnige Entstehung der Natur irgendwann sinnvoll wird. Die negative Gewalt des Menschen hat jedoch noch nie zu einer sinnvollen Lösung, seit Entstehung der Menschen geführt. Nimmt man beispielsweise Krieg, so führt ein Eroberungskrieg stets zu Elend, Armut und Zerstörung, aus welcher nichts Neues entstehen kann, als ein weiter Krieg bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Menschen zur Gänze auslöschen. Weiters ordnet sich der Mensch der Natur nicht mehr unter, den körperlichen Aspekt ausgeschlossen, sondern versucht das Gegenteilige. Die Natur soll der Menschheit gehorchen, ein Gedanke dem noch kein anderes Lebewesen gekommen ist und dadurch eine weitere Rechtfertigung dafür, dass sich der Mensch aus dem Joch befreit hat.

Anders als alle anderen Lebewesen verfügt jedes Individuum ebenfalls über ein Gewissen, das durch die Mutation entstanden ist und womit sich die Menschheit in einem weiteren Aspekt von der Natur abspaltet. Durch die Mutationen hat sich die Psyche entwickelt und damit auch ein Gewissen, welches im Menschen verankert ist. Dieses Gewissen umfasst das Mitleid, über welches Tiere meist nicht verfügen.

All diese Gründe rechtfertigen daher die Unmündigkeit der Natur, durch ihr zufälliges unbewusstes Handeln, und die Mündigkeit des Menschen der als Mutation aus den psychischen Strukturen dieser ausgebrochen ist. Der Mensch ist fähig sich seines Verstandes zu bedienen und ist somit auch in der Lage über Taten und Emotionen zu herrschen. Er kann nicht als unmündig dargestellt werden, da er über ein Gewissen, einen Verstand und über die Fähigkeit verfügt, Taten abzuwägen und Entscheidungen zu treffen.

Essay von Eralp Yüzdirhem

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.

Arthur Schopenhauer: Aphorismen zur Lebensweisheit, Frankfurt am Main, 2008, S. 63 f.

Worauf ist ein Patriot wirklich stolz? Darauf, dass seine Vorfahren Kriege gewonnen haben, an denen er nicht einmal beteiligt war, oder darauf, dass sein Land Flächenmäßig eines der größten ist, obwohl die Zeit, welche er innerhalb der Grenzen dieses Landes verbringen wird, nur auf einige Jahrzehnte beschränkt ist? Ja, sogar auf den Weltcupsieg der Fußballmannschaft seiner Nation kann ein Mensch stolz sein, auch, wenn diese Mannschaft zum Großteil aus Spielern besteht, deren Eltern aus einem anderen Land kommen.
Auch, wenn mir jegliche Art von Patriotismus überflüssig erscheint, sind die Handlungen, die ich bereits erwähnt habe noch lange nicht so schlimm wie die, die ich jetzt nennen werde.
Ob man mir glaubt oder nicht, es gibt Menschen, die so stolz auf die Vergangenheit ihrer eigenen Nation sind, dass sie andere Nationen hassen. Es gibt diesen Menschen, der dich hasst, weil dein Urgroßvater in einem sinnlosen Krieg gegen seinen Urgroßvater an der Front stand. Dass dieser Krieg vor über hundert Jahren stattgefunden hat, spielt für diesen Menschen keine Rolle. Nationalstolz, oder Patriotismus, oder Vaterlandsliebe, wie auch immer man es nennen mag, kann Menschen dazu bringen, stolz auf Taten zu sein, die sie selbst nicht begangen haben und Menschen zu hassen, die sie selbst nicht kennen. Wie kann es sein, dass es noch heute junge Menschen gibt, die versuchen ihre Liebe zu einem anderen zu unterdrücken, nur, weil dieser eine andere Sprache spricht, oder eine andere Hautfarbe hat. Wie kann es sein, dass es noch heute Menschen gibt, die stolz auf Kriege sind, in denen zahlreiche unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben? Wer ist schuld daran, dass es so weit kommen konnte? Liegt es an der Erziehung? Oder vielleicht doch an der Vererbung? Kann ein Mensch in seiner kurzen Lebenszeit nicht andere Dinge finden, auf die er stolz sein kann? Wenn man es schafft, anders aussehende, anders sprechende, oder anders handelnde Menschen zu verstehen und zu verbinden, ist man vielleicht kein Patriot, aber noch immer ein Mensch.

Wie würde eine Welt ohne Nationalstolz aussehen? Oder gar ohne Nationen, ohne Grenzen, ohne all diese Dinge, die wir Menschen selbst erschaffen haben, um uns von anderen zu trennen? Wären wir dann noch immer so stolz darauf, dass wir zufällig an einem bestimmten Ort dieser Erde zur Welt gekommen sind? Oder würden wir dann andere Gründe suchen, um auf andere von oben herab zu sehen? Würden die Zeitungen in ihren Artikeln dann noch immer erwähnen, dass der Täter einen Migrationshintergrund hat? Oder würden wir es vielleicht dann schaffen, alle Menschen gleich zu behandeln?
Ich glaube nicht. Der Mensch sei dem Menschen ein Wolf, sagte einst ein berühmter Mann. Auch, wenn wir keine Nationen mehr hätten, auf die wir stolz sein könnten, würden wir andere Gruppen schaffen und auf die Handlungen und Taten dieser stolz sein.
Wir schaffen es nämlich nicht, auf die Eigenschaften und Talente eines Einzelnen zu achten.
Ganz im Gegenteil, wir beneiden diesen Menschen. Wir beneiden ihn dafür, dass er etwas geschafft hat, was wir selbst nicht geschafft haben. Wir beneiden diesen Menschen dafür, dass er etwas kann, was wir selbst nicht können und wir schaffen es schließlich, diesen Menschen dazu zu bringen, zu denken, seine Eigenschaft sei nichts Besonderes. Als ob das nicht genug wäre, bezeichnen wir einen Menschen, der versucht uns sein Talent zu zeigen und darauf stolz zu sein, als Angeber oder Egoist. Das ist auch der Grund, warum sich viele Menschen nicht trauen uns von ihren eigenen Talenten und Taten zu erzählen.
Oder was würden Sie sich denken, wenn ein Mensch, den Sie erst seit kurzem kennen, plötzlich anfangen würde, Ihnen etwas vorzusingen? Oder, wenn ein Mensch Ihnen gleich beim ersten Gespräch erzählen würde, dass er vor kurzem eine hohe Summe an eine Hilfsorganisation gespendet hat? Angeber. Genau diese Ansichten sind der Grund, warum wir oft erst nach Jahren erfahren, dass unsere beste Freundin eine wundervolle Stimme hat, oder dass unser bester Freund schon seit Jahren bei einer freiwilligen Hilfsorganisation arbeitet.
Wir selbst sind schuld daran, dass wir nicht auf unsere eigenen Eigenschaften und Talente stolz sein können. Wir sind nicht nur den anderen Menschen ein Wolf, sondern auch uns selbst. Wir können unsere eigenen Eigenschaften oft nicht zum Vorschein bringen, weil wir Angst davor haben, von anderen Menschen eine negative Rückmeldung zu erhalten. Obwohl wir Menschen die größten Egoisten dieser Welt sind, achten wir immer darauf, was andere über uns denken. Wir verstellen unseren Charakter und sagen Dinge, die wir eigentlich nicht akzeptieren, nur, um von anderen akzeptiert zu werden. Falls wir für das Gesagte gelobt werden, sind wir sogar stolz darauf. Ein Mensch ist erst dann auf seine eigenen Taten und Eigenschaften stolz, wenn er andere damit begeistern kann. Oder sind wir schon glücklich, wenn wir als Kind ein Gedicht aus dem Schulbuch auswendig aufsagen können, es aber für uns behalten? Nein, erst, wenn wir diese auswendig gelernten Worte vor anderen Menschen aussprechen und sie damit begeistern sind wir stolz auf uns.

In meinen achtzehn Jahren ist mir auch klar geworden, dass wir Menschen Angst vor der Vergänglichkeit haben. Niemand wird die Angst vor dem Tod leugnen können, obwohl viele Menschen schon gestorben sind und auch viele noch sterben werden. Wir Menschen versuchen uns immer an Dingen festzuhalten, die auf ewig bestehen werden. Diese Angst hält uns auch oft davor zurück, auf bestimmte individuelle Erfolge stolz zu sein. Wenn wir einen Rekord aufstellen und damit andere Menschen begeistern können, sind wir zwar stolz auf uns, doch haben immer Angst davor, dass ein anderer Mensch diesen Rekord irgendwann brechen wird. Wir wissen ja schließlich nicht, ob jemals ein anderer auf diese Welt kommt, der in diesem Gebiet besser ist als wir selbst. Falls dies der Fall ist und jemand unseren Erfolg wirklich übertrifft, wird der Stolz durch Neid ersetzt. Dort wo der Stolz zu Ende geht, hat der Neid seinen Anfang. Auch dieser Faktor fällt beim Nationalstolz weg. Ein Sieg ist ein Sieg, ob wir daran beteiligt sind oder nicht, ändert diese Tatsache nicht. Dieser Sieg bleibt auf ewig und man weiß, dass die eigene Nation stärker war als die andere.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir Menschen nur stolz auf etwas sind, wenn wir anderen dadurch überlegen sind, oder, wenn wir uns sicher sind, dass uns ein anderer niemals überlegen sein wird. Wir genießen unseren Erfolg am meisten, wenn wir den Erfolg eines anderen übertreffen. Eigentlich teilen wir Menschen doch gerne. Wir teilen den Erfolg von elf Fußballspielern mit Millionen von Menschen, doch sind wir nicht stolz darauf, dass diese Mannschaft gewonnen hat, sondern darauf, dass die Spieler unserer Nation den Spielern der einer anderen Nation überlegen waren. Wir feiern diesen Erfolg nur so groß, damit uns auch die Nation, die verloren hat, hören kann. Ja, wir Menschen sind uns Wölfe.

Lions Club-Jugendpreis

Der 2. Platz des diesjährigen Jugendpreises des Lions Clubs Kitzbühel wurde an die Theatergruppe des BG/BORG St. Johann unter der Leitung von Mag. Thomas Schwaiger, Mag. Petra Plautz sowie MMag. Danielle Ruth für Theateraufführungen „Hexenfieber“ im letzten Jahr im Seniorenheim St. Johann vergeben.